Tourtipp: Wildfreigehege Wildenburg

Letztes Wochenende haben wir den Sonnenschein genutzt um noch einmal das Wildfreigehege Wildenburg bei Kempfeld zu besuchen. Ich spekuliere ja immer ein wenig auf die Wildkatzen, aber die haben mich scheinbar auf dem Kieker und glänzen immer mit Abwesenheit, wenn ich mal anreise.

Baby-Mufflon

Baby-Mufflon

Dafür gab es dann einige andere schöne Szenen und Wesen zu sehen. Die Baby- Mufflons futtern sich gerade Winterspeck an, jedenfalls wenn die Großen sie lassen und das ist schon extra süß.

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Erntewochenende

Gestern und heute hat es ja nur vergleichsweise wenig geregnet und da bin ich dann doch mal raus, schauen was unser Grünzeug so macht. Das ist das Resultat:

hdr-ernte-01-2013-kCa. 45 Gläser Traubengelee, 20 Liter (Eimer) voll Wallnüsse, 5 Liter Traubensaft zum trinken und 6 Liter Traubensaft im Eis der noch nicht weiß ob er getrunken oder als Gelee verkocht wird. Wir hatten weder mehr Gläser noch mehr Gelierzucker im Haus.

Eigenes, ökologisch einwandfreies Essen – genau das haben wir uns doch von dieser Wohnsituation versprochen. Was ne Schufterei *LOL*.

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Sightings: Buntspecht im Garten

Kurz bevor wir heute Nachmittag unseren Fleiß auf den heimischen Baustellen im Malepartus belohnen wollten, noch einmal der Blick aus dem Schlafzimmerfenster.

Direkt vor dem Fenster im Kirschbaum der junge Buntspecht. Ich habe schon einige Vögel auf dem Gelände gesichtet und auch immer brav bei der Stunde der Wintervögel des NABU mit gemacht, aber der Buntspecht ist neu:

 

Buntspecht im Kirschbaum

Buntspecht im Kirschbaum

Ehrbachklamm Reloaded

Gestern wieder einmal die Ehrbachklamm.

Dank dem anstrengenden letzten Wochenende diesmal etwas Entspanntes. Da die Traumschleife ja auch etwas tricky ist, in Sachen Höhenmeter und die Familie mit kleinen Kindern wandern wollte, diesmal eine Alternative:

Parken in Emmelshausen am ZAP und hinter den Supermärkten (REWE und Penny) in die Klamm einsteigen. Man startet fast an der Quelle des Ehrbach und läuft nahezu nur durch Wald; bei dem Wetter eine Wohltat.

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Obstbaum-Erfahrung – Erfolgreiches Pflanzen

Im vorangegangenen Posting habe ich ja über die Pflanzaktion und diverse Erfolgserlebnisse bezüglich des Anwachsens unserer “Unser Dorf soll grüner werden” Obstbäume geschrieben – jetzt ein Update.

Neben der reinen Verteilung, war auch eine Einweisung durch unseren örtlichen Revierförster in sachgerechte Vorbereitung und Pflanzung der Bäumchen, Gegenstand des Umwelttages.

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Sightings: Im Garten

Gestern Abend stand ich ich mit meiner Angetrauten so in der Küche, allerlei Verrichtungen zu erledigen – als wir unseren Blick erhoben stand da keine fünfzehn Meter von uns entfernt dieser Bursche:

Böckchen

Böckchen

Erstmal konnten wir das nicht so recht fassen, auch wenn wir ja Natur-nah leben, aber das. Irgendwann bin ich dann doch meine Kamera holen.

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Home Growing

oder “was lange währt wird endlich gut”.

Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere an ein Posting vor knapp drei Jahren in welchem ich über Wohnzimmer-Gestaltung und die besonderen Herausforderungen in einer alten Schule, mit begrenzten Mitteln, schwieriger Konsens-Findung und überhaupt der Notwendigkeit unkonventionellen Herausforderungen mit unkonventionellen Lösungen zu begegnen.

Damit einher ging das Posting dieses Ergebnisses:

Wohnzimmer vorher

Wohnzimmer vorher

Damals die Mischung aus Geiz und pragmatischem Ansatz, die zur Sitzsack- Lösung geführt hat, ein Alugerüst für den Beamer mit jeder Menge Grünzeug als Raumteiler und so weiter.

Einiges hat sich bewährt, andere Fragen blieben offen. Wir konnten uns Jahrelang weder auf finale Sitzmöbel, Tische oder Beleuchtung einigen. Die Sache mit den Säcken macht nicht immer glücklich.

Nachdem dann dieses Frühjahr der hinlänglich beschimpfte Wasserschaden zu einigen tieferen Einblicken in die Gebäude-Altlast geführt hat, die uns infolgedessen auch die ein oder andere Entscheidung abnahmen, haben wir es nicht bei den Aufräumarbeiten bleiben lassen, sondern nach Abzug der Handwerker gleich weiter gemacht und einige Schlüsselthemen bereinigt.

Wohnzimmer jetzt

Wohnzimmer jetzt

Tschakka! So siehts jetzt aus.

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Frühling bricht an² der Alten Schule.

Wie im vorletzten Posting versprochen doch noch ein paar Bilder. Sonne und Regen wechseln sich ab und die Biomasse rennt los, dass es eine wahre Freude ist.

Mit den Entrümpelungen um die nicht so pfleglich angewachsenen Obstbäume gab der Strauchschnitt- Sammelplatz einen formidablen Ästeberg, so dass ich mir endlich einen Ruck gegeben und einen Häcksler angeschafft habe. Zwei Abendschichten und die Hälfte ist weg- gehäckselt. Das ist eine doch erheblich günstigere Erfolgsbilanz, als die Versuche mit dem alten und gebrauchten Werkzeug, das wir hier der Reihe nach durch probiert haben. Im günstigsten Fall hat es die Äste nicht gehäckselt, im ungünstigsten in einer Rauchwolke den Aggregatzustand von Gartengerät in Elektroschrott geändert.

Gut, viel mehr geht mit “nur” 220V Anschluss kaum, 400V kriege ich nicht zu vertretbaren Kosten in den Garten und die leistungsstarken Geräte mit Verbrennungsmotor überlasse ich dann doch den Profis – die müssen glaube ich Tag und Nacht laufen, damit die sich amortisieren.

Nichts desto trotz grünt und blüht es überall.

Highlights 2013

Highlights 2013

Eine besondere Freude ist tatsächlich der Bärlauch, den wir vor 18 Monaten gesetzt haben und der sich zu etablieren scheint. Standort: gut 😉 da ist viel Platz drumherum und wir geben uns Mühe, dass sich der auch hält 😉

Eine andere ganz besondere Freude ist dass wir eine ganze Reihe von Schlüsselblumen haben.

schluesselblume

Schlüsselblumen

AFAIK, ist sie noch immer auf der Liste der bedrohten Arten und insofern freut es mich ganz besonders, sie an vielen Stellen auf dem Grundstück zu finden. Bisschen lästig, der Fakt, dass ich beim Rasenmähen einen Bogen um sie mache, bis sie verblüht sind, aber ich bilde mir ein, dass sie sich, seit ich das mache auch reichlich erholt und vermehrt haben. Blühen ja nicht so lange 😉

spring02-banner-2013Last but not least die versprochenen Bilder von der Pflanzaktion rund um den Umwelttag in Reich.

So wie sich das anlässt, laufen unsere Bemühungen dieses mal etwas Erfolg- versprechender. Auch wenn es schon etwas spät in der Saison war, so haben sich die Tipps von unserem Förster scheinbar gelohnt und die Aussage dass es noch gerade so passen müsste, scheint sich auch zu bestätigen. Die Mirabelle und die Birnen treiben schon was das Zeug hält und das nach nur einer Woche. Der Apfel hält sich noch etwas zurück, aber so wie ich die Sache sehe, scheinen seine Knospen sich zumindest zu strecken.

Nächste Woche sind wir schlauer.

Kyp.F.

 

Umwelttag Reich

Gestern war Umwelttag hier in Reich.

Anderenorts gerne auch mal Müllsammelaktion oder Wald-Reinigung genannt.

Wir – Alle die sich berufen fühlten – trafen sich um 10:00 am Gemeindehaus um in drei oder vier großen Runden um das Dorf, die Landstraße, sowie Feld und Wald-Wege ab zu laufen – fahren und allen augenfälligen Unrat ein zu sammeln.

Die Beteiligung war ok und ich war baff Erstaunt, dass in doch wenig mehr als 1.5 Stunden die Gemarkung erstmal “geputzt” war. Ich beteilige mich an solchen Aktionen seit mehr als 30 Jahren – und kann mich nicht erinnern, dass es jemals so schnell gegangen wäre. Die Menge eingesammelten Mülls war nicht übermäßig groß – wirft jedoch kein gutes Licht auf Raucher und Menschen die bei McDonalds essen. Ich Frage mich wirklich, wenn man schon zum Drive In fahren kann, wieso man es dann nicht lange genug mit seiner Mülltüte aushält um beim nächsten Mülleimer das Zeug zu entsorgen.

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Sightings: Roadkill

Heute auf dem Weg zur Arbeit:

zwei angefahrene Bussarde, ein totgefahrenes Eichhörnchen, ein totgefahrener Fuchs und ein totgefahrener Hase. Das ist ganz schön bitter … schliesslich reden wir von nur einem Arbeitsweg. Mobilität geht nicht nur hinsichtlich fossiler Energieträger zu Lasten der Umwelt und so finde ich das schon nicht mehr gut.

kyp. F.