TourTipp Chateau Pierrefonds

Ich habe dieses Jahr einmal mehr Chateau Pierrefonds besucht, diesmal in Begleitung. Netter Weise war der Andrang weniger und ich hatte etwas mehr Gelegenheit zum Fotografieren als bei meinem Vorausgegangenen Besuch.

Das Chateau genießt reichlich Prominenz und geht auf das Ende des 14. Jhdt. und den Grafen von Orleans, der jüngere Bruder König Charles dem VI, zurück. Kardinal Richelieu ließ die Festung schleifen.

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Alles in allem sieht man die Wechselhafte Geschichte nicht wirklich und die heutige Form entspricht schon einem Wiederaufbau durch die Bonapartes.

Da einmal mehr die Führungen nur auf Französisch zu besuchen war, haben wir uns diesmal den englischen Guide gegönnt und das Gemäuer auf eigene Faust erkundet.

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Nichts desto trotz erfüllte die Anlage schon immer sowohl Aufgaben der Verteidigung als auch der Repräsentanz. Die Bonapartes haben dabei durchaus Geschmack bewiesen und auch den Räumen ihren Stempel – ihre Wappen in Simsen und Fresken aufgedrückt.

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Dabei wartet die Burg mit allerlei Überraschungen auf die genau diesen Character betonen. Zum Beispiel ist die Kapelle der Burg das einzige bekannte Gotteshaus mit einer Galerie oberhalb des Chors, die durchgängig in den äußeren Wehrgang eingebunden ist.

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Alles in allem sollte man mindestens drei Stunden für einen ausgedehnten Rundgang einplanen.

Kyp. F.

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