Hiking Brittany

Es fällt mir schwer das als Tourtipp zu umschreiben denn die Eindrücke, die hier folgen sind auf einer ganzen Reihe Wanderungen durch die Bretagne entstanden.

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Und dabei haben wir viele verschiedene Küstenabschnitte zwischen Kerlouan im Nordwesten des Finistere und Treguier weiter im Osten erwandert. …

Das spannende an den Küstenwanderungen in der Bretagne ist, dass die vielen zerklüfteten Halbinseln und Buchten sich hervorragend für kleine Rund- Wanderungen anbieten.

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Dabei gibt es diverse Klassiker, wie den am Le Gouffre, dem nördlichsten Punkt der Bretagne mit vermutlich einem der meist fotografierten Häuser der Welt. Viele Leute fahren dort hin, machen ein Bild und rauschen wieder weiter, dabei gibt es dort einen wundervollen, sehr malerischen Rundwanderweg, an einem der schönsten Teiler der Cote de Granite Rose.

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Die vielen Rundwege gibt es in fast beliebiger Länge, so dass man sich über mehrere Wochen Urlaub auch gerne steigern kann. Die einschlägigen Wanderführer sind voll davon. Die Höhenprofile sehen dabei Küsten- verdächtig durchweg flach aus.

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An der Stelle lohnt sich dann ein Blick in die Wanderkarte oder auch in die Tour- Beschreibung. Ausgesprochen flache Küstengebiete wechseln sich mit schroffen Klippen gerne ab und im Extremfall, wurde dann aus einer gemütlichen zwölf Kilometer Wanderung mit lächerlichen 85 Höhenmetern neun Stunden Treppensteigen, weil es wirklich nur die Klippen auf und ab ging.

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Das ist durchaus zu verschmerzen, da auch diese Küstenstreifen unglaublichen Charme versprühen und mit kleinen Buchten zum rasten einladen.

Überhaupt sind gerade die längeren Wanderungen ein Garant dafür nahezu ungestört die wilde Natur genießen zu können. Es empfiehlt sich auch die Wegzehrung und etwas gegen den Durst für den ganzen Tag dabei zu haben.

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Die beschriebenen Möglichkeiten zur Einkehr, haben eigentlich, trotz ansonsten recht präziser Angaben der Wanderführer, nie so richtig gepasst. Entweder gab es die Etablissements nicht mehr oder sie hatten aus anderen Gründen geschlossen und all zu viele menschliche Ansiedlungen haben zumindest wir nicht passiert.

Neben der einschlägigen Verpflegung haben sich dabei zwei Dinge als unerlässlich entpuppt.

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Zum Einen die typischen “blauen” topografischen Wanderkarten – zumindest in einem Fall wären wir ohne hoffnungslos aufgeschmissen gewesen – weil nach zwei Dritteln der Strecke nichts mehr gepasst hat. Und zum Anderen immer Wasser- feste Kleidung dabei haben. Auch wenn das Wetter vermeintlich stabil aussieht und vielleicht nicht einmal schlechtes Wetter angesagt ist, John Carpenter- mäßiger Nebel (The Fog) zieht schon einmal in kürzester Zeit auf und hat einen bis auf die Knochen eingeweicht.

So schnell wie er kommt, ist er dann manchmal auch wieder verschwunden.

Ansonsten kann man sich fast immer darauf verlassen, dass es doch schon wieder irgendwie Wander- mäßig schön wird und man kräftig Meilen in spektakulärem Ambiente machen kann.

Ich für meinen Teil freue mich schon auf das nächste Mal.

Kyp.F.

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