Angezockt: Call of Duty Infinite Warfare

-Fertiggeschrieben – viel zu spät – CoD Infinite Warfare. Hat mich durch die Nacht gesaugt, länger als es hätte sollen. Und das ist Grund genug mal wieder meinen Senf zu einem Zock zu geben, nachdem es um das Thema zocken unlängst recht still war.

Mich persönlich hat tatsächlich der Trailer schon angefixt. Mir ist unverständlich wie 3.5 mio Youtuber hier beurteilen können, dass das schlecht ist! Vielleicht ist es eher eine Kritik an den Vorgängern in der CoD Serie oder Activision.

Nach einer Installation von Achtundachtzig Gigabyte Spieldaten inklusive einem entsprechend zähen Update und den ersten fünf Stunden live Kampagne kann ich diesen Eindruck auf keinen Fall teilen. Die Geschichte ist bis eigentlich ein ziemlich Action geladenes Space Opera Spektakel in dem der geneigte Fan eine ganz schön große Menge an Anleihen wieder findet. Die Robots bzw. Bösen mit ihren schicken Anzügen könnten aus Elysium stammen, die Abtrünnigen Kolonien aus Babylon 5 oder dem Epos Krieg der Klone von John Scalzi.

Alles in allem ist die Optik ein sauberes Spektakel, wenn auch vielleicht nicht ganz so brilliant wie in Tom Clancy’s The Division (das völlig unnötigerweise von seinem Studio/Publisher getötet wurde), aber handwerklich auf jeden Fall perfekt. Die Kampagne hat eine ausreichende Länge und ist durchaus auch so unterhaltsam, dass man sie gerne noch einmal durch spielt. Downside ist, dass die Level ein wenig linear sind und man schon zügig durch Schema F stürmen kann. Andererseits kann man sich den Schwierigkeitsgrad durchaus so zulegen, dass einem das wenig Kopfzerbrechen bereiten sollte.

Insofern also ein Popcorn-Shooter alter Schule in zeitgenössischem Gewand. Die Schwächen, welche seinen Vorgängern nach gesagt wurden, hinsichtlich Umsetzung und Playability kann ich nicht nach vollziehen. Andererseits wiederum ist vielleicht das Setup auch jedermanns Sache nicht.

In diesem Sinne. Kyp. F.

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