#FogComputing

Lange habe ich das eher als Witz in irgendwelchen meiner Ansprachen an Technologie- verweigernde Gremien verbaut. Eine Cloud die nicht ans fliegen kommt, bleibt Nebel!  #FogComputing also.

Heute schnurrt auf LinkedIn also eine Headline mit #FogComputing vorbei. Kein Witz und kein Galgenhumor ist also flach genug, als das nicht irgendwer doch ein Produkt daraus machen würde. Ich hätte es als Witz verstanden, wenn es nicht dem sonst um Strategien nicht verlegenen Intel IT Center entsprungen wäre. Der sich dahinter verbergende Artikel ist dann tatsächlich ernst gemeint. Ich falle von meiner Sitzgelegenheit.

Hierin dreht sich alsbald alles um das Internet der Dinge = IoT, oder im deutschen Sprachgebrauch Industrie 4.0. Es ist die Rede von Fog Nodes sowie Fog Data Services und man kommt schnell zu dem Punkt, dass der Fog das technische Bindeglied kleiner, Continue reading

Musings on IoT/Industrie 4.0

Eben kommt der Artikel “Heute aktuelle Technik, morgen Briefbeschwerer” der Zeit online auf mein Radar. Das ist zwar ein Beispiel aus dem Bereich Smart Home, da aber in Dland gerade auch Industrie 4.0 ein Thema ist und mit dem angloamerikanische Internet of Things in Verbindung gebracht wird, ergeben sich hier doch einige Gedankenspiele.

Wie sieht es eigentlich mit Support von solchen Dingen aus? Wie sehen die Betriebsmodelle aus? Was sind die Gadgets eigentlich wert, und was die Daten und Continue reading

Musings on IT Management

Mal wieder ein eher Philosophischer Post und auch ein bisschen mehr zum Lesen.

Seit etwas mehr als zwei Jahren darf ich ja als IT Leiter bei einem gesunden Maschinenbauer respektabler Größe wirken. Die Stelle wurde mir angeboten, bzw. ich habe auch angenommen um tatsächlich IT Management ein zu führen und das Unternehmen IT- seitig auf kontinuierliches Wachstum und robusten Betrieb zu trimmen. Es war ein großer Reiz, hier einmal moderne IT Management Verfahren an zu wenden und tatsächlich all die Dinge auch voll- umfänglich selbst um zu setzen, die mir als Consultant im täglichen Leben unter gekommen sind und die vielerorts verpuffen oder nicht gehört werden wollen.

Vorweg – Natürlich ist alles super – sonst würde ich vielleicht nicht posten. Sollte ich eine Schlüssel- Aussage treffen, wäre es vermutlich diese:

Der wesentliche Erfolgsfaktor für technische Erneuerung und Innovation in einer operativen IT Umgebung, ist die Organisation und keinesfalls die Technik.

Oder mit anderen Worten, Continue reading

Cloud Musings and Celebrity Leaks

oder “boiling down on two things!”

Unlängst meinte auf meiner Terrasse ein Freund zu seinen zwei Nachbarn “Könnt ihr mal mit dem Bullshit Bingo aufören?” als es nur noch um Cloud und Services und Enablement ging.

Ich musste Schmunzeln.

Dann letzte Woche der Celebrity Gau mit nachfolgender Entwarnung von Apple, die Angreifer hätten nur mit roher Gewalt die Passwörter der fraglichen Sternchen erraten und somit Zugang zu deren teils sehr privaten Bildern erhalten.

“Die Cloud ist sicher!” so der Tenor. Ist sie das?

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Musings on Software Defined Networking – SDN

Mal wieder etwas technisches: SDN – Softare Defined Networking mausert sich ja zum nächsten Hype – mit welchem Recht auch immer – und wie bei jedem Hype Thema springen die üblichen Verdächtigen zügig auf. Die Sprungrate hat dabei 2013 drastisch zugenommen – ob begründet oder unbegründet sei mal dahin gestellt.

Aufspringen bedeutet dabei ja gerne, dass man die Technologie, die man ohnehin schon im Haus hat etwas erweitert und dann seine eigene Deutung definiert, die einen natürlich zum gefragtesten Anbieter in dem Segment macht.

Nachdem VMWare als der Marktführer im Bereich Virtualisierung hier mit der Nicira Aquise hier früh 2012 den Reigen eröffnet hat lohnt sich ein genauerer Blick auf die Szenarien und Aufgabenstellungen, sowie den Status-Quo:

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“Standardize along Knowledge”

Aus gegebenem Anlass: Ich bin heute über einen Bemerkenswerten Artikel gestolpert, der perfekt in die aktuellen Diskussionen in meinem Team passt – und in die Erkenntnisse die in den letzten zwölf Monaten hinsichtlich Cloud Infrastrukturen gereift sind.

Cloud- Dienste funktionieren nur bei standardisierten Verfahrensweisen.  Das mag für grundlegende Themen, wie das ausrollen einer virtuellen Maschine funktionieren. Schaut man sich die wirklich erfolgreichen Cloud- Dienste an, sind diese jedoch extrem eng gefasst: Das Bereitstellen von Speicherplatz, die Bereitstellung eines Servers nach Provider- Vorgaben, … ok – so weit, so eingeschränkt nutzbar.

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VMWorld 2012 Musings

Mann geht ja auf Kongresse um zu lernen, Neuigkeiten und Ankündigungen mit zu nehmen und nicht zuletzt um mit dem guten Gefühl nach Hause zu fahren, dass man mit seinen Einschätzungen richtig liegt und insgesamt auf “einem guten Weg” ist.

Die diesjährige VMWorld ist da keine Ausnahme. Mit dem Unterschied, dass zwischenzeitlich tatsächlich eine Große Veränderung statt findet: Die Cloud kriegt gestalt und die vielen offenen Punkte, welche die Zweifler noch immer nähren sind aufgelistet, adressiert und wenn man mutig genug ist, auch gelöst.

Mir gefällt “elastic computing” als Begriff  eigentlich viel besser als Cloud, weil er nicht so nebulös daher kommt. Dabei machen drei Dinge eine funktionierende Umgebung aus.

* virtuelle Compute Ressourcen – Hypervisor auf “Blech”
* virtuelle Storage Ressourcen
* virtuelle Netzwerk Ressourcen

Die Virtualisierung aller drei Bereiche ermöglicht erst die agile – elastische Software-basierende Bereitstellung von Cloudsystemen. Und das unter der Prämisse, dass die Steuerung aus einem homogenen ganzheitlichen Managementsystem rollenbasierend – profilbasierend und Mandanten-fähig erfolgt. Letzeres übrigens auch für private Clouds, da verschiedene Abteilungen Mandanten-Züge haben.

Erkenntniss des Tages: Dass es ohne das vereinheitlichte Management vorraussichtlich nie rund laufen wird.