Valerian! is coming!

Ich bin begeistert. Hin und weg, wie schon lange nicht mehr. Valerian! Der Knaller. Luc Besson zündet die Bombe! Mit einem Trailer der als solches schon ein Kunstwerk ist.

Valerian und Veronique – für die deutschen Leser – oder im Original eben Valerian et Laureline – ist vielleicht die Mutter aller Science Fiction Comics. Jean-Claude Mezieres (man entschuldige die vielen fehlenden Akzentes) began vor 49 Jahren mit den Texten Continue reading

Top Titel: The Martian – Movie

Jetzt hab ich endlich auch den Film gesehen. Im September gab es hier ja schon einmal den Kommentar zum Buch und auch in diesem Post will ich nicht all zu viel spoilen.

Egal was ich schreibe, das ist jammern auf hohem Niveau und der Film ist wirklich erstklassiges Popcorn-Kino und presst sicher die Romanvorlage auch vortrefflich in die Zeitspanne eines Filmes. Und über die Qualität der Geschichte ist hier auch wenig neues hinzu zu fügen.

Die Spannung bleibt extrem hoch. Der Besuch auf dem Mars ist von ständigen Höhen und Tiefen geprägt und in groben Zügen stimmt schon auch alles überein. Das Überleben in der Lebensfeindlichen Umgebung ist auch im Film weder selbstverständlich noch einfach.  Continue reading

Top Titel: The Martian

Nächste Woche kommt ja bekanntlich – die ganze Werbung lässt keinen Zweifel daran – “The Martian” ins Kino. Mit Mat Damon.

Jetzt habe ich nicht etwa den Film vorab gesehen und strunze hier damit herum. Nein, ich lese gerne die Geschichte vor dem Film und schätze, dass es oft mehr Inhalt im Buch als auf der Leinwand gibt.

Bewerten kann ich die Diskrepanz bei der packenden Romanvorlage von Andy Wier natürlich noch nicht, aber ich wollte auf jeden Fall das Buch gelesen haben, bevor der Film ins Kino gekommt. Gedacht, getan…

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Rein geschaut: Edge of Tomorrow

Oder “Live, Die, Repeat” – also irgendwie sowas wie “Und täglich grüßt das Murmeltier” trifft … mit Schmackes … auf “Starship Troopers” in der ungeschnittenen Verhoeven Fassung. Klasse. Und das wo ich TC ja nicht wirklich mag. Ich hab mich auch erst aufgerafft, nach dem ich in einem einschlägigen Blogg über das vergangene Kino Jahr “Edge of Tomorrow” als einen der am meisten unterschätzten Filme des letzten Jahres vorgefunden habe.

 

 

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Angeschaut: R.E.D.

Auf der Suche nach leichter Feierabend- Unterhaltung fiel uns unlängst R.E.D. vom Grabbeltisch in den Einkaufskorb und er hat gar nicht so lange warten müssen um angesehen zu werden.

 

Auch wenn vielleicht bei erstem hinsehen neben Bruce Willis noch Morgan Freeman auf dem Cover aufgefallen ist, hat sich der Streifen als außerordentlich gut besetzt heraus gestellt und entsprechend ist auch das Ergebnis.

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Angeschaut: Abbitte

Nachdem er schon eine Weile im Repertoir lag und der Lektüre des zu Grunde liegenden Romans harrte, haben wir jetzt endlich Abbitte von 2007 gesehen. Man braucht keine zehn Minuten um hier ein Kunstwerk zu verorten.

Getreu der Romanvorlage – Zitat meiner Frau – geht es mit Vor- und Rück- Blenden ans tragische Werk, in dem die jugendliche Phantasie einer enttäuschten kleinen Schwester die Tochter aus besserem Haus und den Protege der Familie ins Unglück stürzt.

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Angeschaut – Top Titel: Starship Troopers

In mir wuchs unlängst der dringende Wunsch, noch einmal Starship Troopers an zu sehen. Vermutlich eine Nachwehe der Lektüre von Enders Game und wie ich in der Buchbesprechung schon andeutete, gibt es hier einige Parallelen.

Timewarp zurück nach 1997:

k-starship-troopers-DVD-cover

Zunächst war “einfach mal wieder anschauen” nicht so einfach. Meine Version des Streifens war nicht mehr auffindbar, vielleicht war diese sogar noch auf VHS und ist bei einem der letzten Umzüge entsorgt worden. Die Wiederbeschaffung stellte sich auch als ziemlich unhandlich heraus, da der Streifen offenbar nicht mehr aufgelegt wird. Diesen zwischen all den Manga- und sonstigen Abklätschen heraus zu finden, war nicht eben einfach – zumindest die abschließende Einsicht hierzu. Andererseits kommt mir nichts anderes als Paul Verhoevens Original in den Player. Jedenfalls nicht jetzt. …

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Heimat: Die andere Heimat

Jetzt können wir, meine Angetraute und ich, auch mit reden: Wir waren endlich in “Die andere Heimat“. Man könnte meinen, bei einem Film der offiziell erst vorgestern angelaufen ist, ist ein Adverb wie “endlich” fehl am Platz. Weit gefehlt, denn kaum ein Ereignis hat die Region hier in letzter Zeit so aufgemischt wie der Premieren-Rummel letztes Wochenende, dem auch wir uns nicht gänzlich entziehen konnten. Just heute wird in Morbach, in Edgar Reitz Elternhaus das Cafe Heimat eröffnet, in welchem der geneigte Fan in Zukunft alles Mögliche rund um die filmische Heimat durchstöbern kann, so auch Requisiten, original Drehbücher und die gängige “Sekundärliteratur”.

Wann kommen schon einmal weltbekannte Film- Größen und die einschlägige Presse in so großer Zahl nach Simmern? Die in der Presse kolportierte Zahl von 100 Millionen Zuschauern, die Edgar Reitz mit seinem Epos erreicht hat, spricht an dieser Stelle für sich – wobei mich hier auch die Zählweise interessieren würde 😉

Neben dem Rummel leistet dieser Film einmal mehr ganz Erstaunliches und daher mein dringendes Bedürfnis darüber zu bloggen:

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Reingeschaut: Cave of the forgotten dreams

Um ein bisschen noch an die verbliebenen Urlaubsgefühle an zu knüpfen habe ich gestern, von Werner Herzog “Cave of the Forgotten Dreams” geschaut.

Dabei handelt es sich um eine Dokumentation über die “Grotte Chauvet” nahe Valon Pont d’Arc. Die Höhle enthielt nicht mehr und nicht weniger als eine Anthropologische Sensation und wird unter strengen regularien erforscht. Werner Herzog hat die bisher einzige Drehgenehmigung erhalten um unter strikten Auflagen die Funde zu dokumentieren.

Die Dokumentation zeigt die sagenhaften Hölenmalereien in sehr eindringlicher Weise und stellt sie ein wenig in den kulturhistorischen Kontext. Unter Berücksichtigung der Umstände unter welchen diese Zeichnungen angefertigt wurden, sind sie absolut grandios. Alleine die Tatsache, dass sie mehr als doppelt so alt sind wie die ältesten bisher gefundenen Felszeichnungen, rücken die Eindrücke, welche die Zeichnungen erzeugen in den Bereich des Unfassbaren.

Ich bin ja bestenfalls interessierter Laie, aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier viel Geschichte neu geschrieben werden muß. Mich hat die Dokumentation jedenfalls tief bewegt.

kyp. F.