Tourtipp: Hiking Val d’Ibie

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Eine erfreuliche Abwechslung dieses Jahr in unserem Urlaub war eine Wanderung durch das Val d’Ibie. Eine der einschlägigen Rundwanderungen startet im malerischen Ardeche- Dorf Lagorce. Im Tal, unterhalb des alten Ortskerns liegt hinter dem Friedhof, kein Witz, ein kleiner Wanderparkplatz.

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An diesem startet, neben einem botanischen Lehrpfad, die Rundwanderung zum Tal der Ibie. Die Beschilderung des Lehrpfades hilft zunächst beim Finden des Parkplatzes und danach auch beim Einstieg in die Tour. …

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Essential Survival Skills.

Aus aktuellem Anlass: Immer wieder erstaunlich, was man gerade auch in unseren zivilisierten Regionen so gerne vergisst, sobald man die Haustüre verlässt und ein bisschen ins Grüne geht.

Dabei sind die “Survival Essentials” hier genau die selben, wie im Hochgebirge, dem Dschungel, der Wüste und überall sonst. Im Angloamerikanischen ist man diesbezüglich ja ein bisschen mehr fixiert, daher lehne ich mich gerne an:

Shelter – Hydration – Food.

Genau diese Reihenfolge, egal wann man mal wo wie in Unpässlichkeit kommt. Continue reading

Hiking Brittany

Es fällt mir schwer das als Tourtipp zu umschreiben denn die Eindrücke, die hier folgen sind auf einer ganzen Reihe Wanderungen durch die Bretagne entstanden.

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Und dabei haben wir viele verschiedene Küstenabschnitte zwischen Kerlouan im Nordwesten des Finistere und Treguier weiter im Osten erwandert. …

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TourTipp: Le Nid Dans L’Abre

Auf dem Weg in den diesjährigen Urlaub haben wir in etwa der Halbzeit in Pierrefonds Pause gemacht. Zum Einen um das dortige Chateau – Post folgt – zu besichtigen und zum Anderen um nicht die ganze lange Strecke in einem Rutsch fahren zu müssen. Auf der Suche nach einer charismatischen Bleibe bin ich über Le Nid Dans L’Abre gestolpert.

Eine malerische Unterkunft  mitten im Wald. Die Anfahrtsbeschreibung liest sich schon etwas abenteuerlich aber als Hunsrücker ist man Feldwege gewohnt – hab ich mir so gedacht – ich sollte es mittlerweile besser wissen. Französische Feld- oder in diesem Fall Waldwege sind schon mal für eine Überraschung gut. Auch den Hinweis, man möge doch für eventuelle Evakuierungen bitte einen Schlafsack dabei haben, erhält man erst nach erfolgter Buchung. Sei es drum.

Nach ein paar Minuten abseits der ohnehin schon kleinen verschlafenen Straße kommt man an die Rezeption:

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Gut man hat sich’s ausgesucht 🙂

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Tourtipp: Gorges de l’Ardeche

Schlucht reloaded. Diesmal die Variante zu Wasser. Der Kajak- Trip irgendwo zwischen Vallon Pont d’Arc und Saint Martin d’Ardeche gehört ja allenthalben zu den Klassikern eines Aufenthaltes in der Region.

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Zahlreiche Kajak- Vermietungen, insbesondere in Vallon, aber auch zahlreichen anderen Städtchen zwischen Saint Martin und Aubenas, bieten ihre Dienste rund um die nasse Abfahrt an. Unser Favorit ist dabei Aigue Vive, kurz vor der Brücke nach Salavas. Alle Anbieter haben Touren verschiedenen Zuschnitts und wenn diese nicht direkt am Haus starten oder enden, gehören die Shuttle- Fahrten zu Start- und End- Punkten mit zum Paket. Die Touren gibt es in diversen Varianten, so dass für alle etwas dabei sein sollte – Eher sportlich oder eben doch Familien- freundlich.

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Tourtipp: La Baume de Ronze

Eine der spektakuläreren Wanderungen dieses Jahr führte uns durch die Wälder rund um den Aven d’Ornac, den wir schon letztes Jahr besuchten.

In einem der weniger bekannten Wanderführer findet man dann, den Hinweis auf La Baume de Ronze und auch die Höhlenführer bieten Touren vom Aven aus an. Alles in allem aber scheint Baume de Ronze ein gut gehütetes Geheimnis der Franzosen zu sein.

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La Beaume de Ronze

Nachdem wir uns schon einige Höhlen und Avens angesehen und etwas Wissen über den Karst des Ardeche Plateaus angelesen haben, erscheint es einem bald zwangsläufig, Continue reading

Saisoneröffnung Soonwald

Heute die erste etwas längere Wanderung des Jahres im Soonwald – mache ich ja grundsätzlich gerne und weiß die Nähe des Forstes zu schätzen. Genauer, starten wir an den Glashütter Wiesen. Durchwandert man diese von den Parkplätzen an der L239 aus trifft man nördlich auf den Soonwaldsteig.

Diesem kann man einen Teil in westlicher Richtung folgen um dort auf einen Rundpfad der im Rahmen des EU Life Projektes diverse Maßnahmen vorstellt, die dem Naturschutz und der Artenvielfalt dienen sollen. Hier werden insbesondere Monokulturen aufgebrochen, Quell- und Bachbereiche von Fichten befreit und auch Begradigungs- Maßnahmen zurück gebaut.Weite Teile des Areals stehen ohnehin unter Naturschutz.

Die Runde etwas ausgedehnt ergeben sich locker zwei bis drei Stunden Wanderung ohne all zu viele Höhenunterschiede. Und auch ohne all zu viel Laufkundschaft.

Konkurrenzloses Highlight war die Sichtung von 6 Hirschkühen, die, als wir um eine Ecke lugten keine 15 Meter entfernt, auf einem Grasstreifen am äsen waren. Eine Szene an Skurilität nicht zu überbieten. Wir schauten die Tiere völlig verdutzt an, die Tiere uns … bis diesen das Ganze nach gefühlten dreißig Sekunden doch komisch vorkam und sie durchs Unterholz das Weite suchten. Ich bin immer wieder erstaunt wir so große Tiere durch Gesträuch rennen können, das augenscheinlich kein durchkommen lässt.

kyp.F.

 

 

 

My private Idaho

Idaho ist nun nicht der Nabel der Welt.

Dieser Tage bin ich über die Webseite der Selway Bitterroot Frank Church Foundation gestolpert, die mit folgendem Video Promotion auch auf Facebook macht:

Die Landschaftsaufnahmen in der zweiten Hälfte, die Panoramen, sind genau das was Idaho für mich aus macht. “Frank Church river of no return wilderness area” spricht eigentlich für sich selbst und ist dem Senator aus Idaho gewidmet, dessen Initiativen letztenendes zur Unter-Schutzstellung weiter Teile des Staates geführt haben und damit ein Beispiel für viele Umweltinitiativen geliefert hat.

Spannend finde ich die Möglichkeiten für Praktika und auch das Volunteering in Programmen, welche diese unglaublich aufregende Landschaft auch für normale Menschen hautnah erfahrbar machen.

Idaho ist weit und schroff, ein Land für Fans und bietet Landschaften die ihresgleichen suchen. Ich freue mich schon daraufm bald einmal wieder dort hin zurück zu kehren.