Tourtipp: Hahnenbachtaltour Reloaded.

Etwas mehr als letztes Jahr um diese Zeit habe ich schon einmal von der Hahnenbachtal- Traumschleife gepostet und die Formalitäten will ich mir diesmal sparen.

 

DSCN1800

 

Die Tour gibt es so jetzt auch bei schönem Wetter und mit eindeutig mehr grün, auch wenn man die Schmidtburg nicht mehr so ganz eindrucksvoll sieht. So muss man sich bei einschlägigem Blätterdach eben zu Fuß auf die Ruine begeben. …

Continue reading

Tourtipp: Mont Royal

Das  Frühjahr Kündigt sich an und damit kommt der Drang endlich an der frischen Luft den Wintermuff abzuschütteln. Dazu bietet sich unter anderem eine Tour zum Mont Royal an, einer Festungsruine aus der Zeit Napoleaons unweit von Traben Trarbach. von der Moselbrücke an einfach den Schildern folgen – auf dem Plateau innerhalb der Moselschleife findet sich dann nach wenigen Kilometern das ehemalige Festungsgelände.

Das Projekt des legendären Festungsbauers Vauban wurde zwar nie vollständig fertig gestellt, hatte aber enorme Ausmaße und innerhalb des Komplexes liegen heute unter anderem ein Gewerbegebiet, der Sportflugplatz und ein Kletterpark.

Festungsruinen

Festungsruinen

Der Wald auf dem Plateau verbirgt jedoch eine ganze Reihe Überraschungen und ist mit einigen Wanderwegen und Pfaden erschlossen. Zwei Wanderparkplätze laden dazu ein die ehemalige Festung zu erkunden und allenthalben finden sich Schilder, welche den jeweiligen Ruinenteil erläutern und das Festungs-Konzept Vaubans erläutern.

Alles in allem hat man auf dem Plateau eine Ausdehnung von 2 Kilometern ohne all zu viel Höhe gut machen zu müssen so dass ausgedehnte Spaziergänge dem Erkundungsdrang reichlich Freiraum bieten.

k-hdr-montroyal-09

Für Kinder ein Paradies zum durchforsten der Trümmer. An einigen Stellen sind recht hohe Mauern im Gelände die leidlich gesichert sind.

Insgesamt hat die Festung beeindruckende Ausmaße und war hervorragend gesichert. Die Flanken ruhen auf steil zur Mosel hin abfallenden hängen und auch innerhalb der Mosel-Schleife war die Anlage hervorragend gesichert und mit den vorgelagerten Winterlagern und Handels- sowie Handwerks- Betrieben nicht zu überrennen. Die Achillesferse, der Zugang zu den höher gelegenen Wegen zur Eifel- Seite hin ist in drei Hornwerken – engen, Zwinger-artigen Bollwerken – gesichert.

Die 20 Meter weiten und bis zu 30 Meter hohen Festungsmauern tun ihr übriges, den Besucher zu beeindrucken und ich finde in den besser erhaltenen Teilen noch heute die Verarbeitung und das Gefüge des gesetzten Schiefers ausgesprochen beeindruckend.

Kletterpark

Sollte man sich noch sportlich verausgaben wollen bietet sich dann der abschließende Besuch im Hochseilgarten “Adventure Forest” an. Ein wirklich gut erschlossener und schön strukturierter Kletterpark auch mit Einsteiger-Parcours die auch den Kleinen eine tolles Erlebnis garantieren – Nicht eben üblich in solchen Einrichtungen.

An der Kasse des Parks befindet sich ebenfalls die Gelegenheit ein bisschen ein zu kehren und wenn man nicht selbst klettern möchte, den Kletterern bei einer heißen Tasse Kaffee zuzuschauen.


Größere Kartenansicht

Tourtipp: Mettlach

Viele Menschen fahren nach Mettlach, weil dort die einschlägigen Factory-Outlets zu finden sind. Meine Favouriten sind Land’s End und Birkenstock. Letztere haben erstaunlicherweise gesunde Business-Schuhe. Wie dem auch sei, auf Grund der Nähe zu Villeroy & Boch finden sich eine Reihe von Geschäften, in welchen man seinen Hausstand aufbessern … vielleicht auch komplett austauschen kann und es ist eine eigentlich recht gemütliche Outlet-City.

Allerdings ist gegenüber der Innenstadt ein wesentliches Highlight, das gerne übersehen wird. Im Garten der historischen Hauptverwaltung von Villeroy & Boch, die für sich genommen schon sehr sehenswert ist, findet sich die Ruine des Turms der Alten Abtei. Eine über 1000 Jahre alte Grabkapelle ist das älteste Sakrale Gebäude des Saarlandes.

Der Turm der alten Abtei