Angefuttert: Auberge de Banne

Ein Weiteres Highlight vergangenen Urlaubs war Dinner in der Auberge de Banne.

Nachdem wir letztes Jahr schon einmal in Banne gestrandet waren und uns Mittags zu einem Snack haben verführen lassen, war einer der wenigen feste eingeplanten Programmpunkte diesen Urlaubes ein Abendessen in diesem Etablissement.

al-auberge-de-banne-01Auch wenn es nicht so bevölkert aussieht, die Aufnahme war spät und es empfiehlt sich eine Reservierung.

Gut, Essen in Frankreich ist im Allgemeinen nicht wirklich günstig, aber bei all meinen Besuchen im Departement Ardeche habe ich auch noch nie etwas nur ansatzweise nicht Leckeres serviert bekommen. Selbst der Pizzabecker auf dem Campingplatz hat scheinbar einen Ruf zu verlieren. Oder ich hatte bisher ausnahmslos Glück.

Wie dem auch sei: In der Auberge de Banne widmet man sich der anspruchsvolleren regionalen Küche, darüber sollte man sich vorher im Klaren sein. Wir haben die ein oder andere enttäuschte Miene nach dem Studium der Speisekarte beim Abzug beobachtet. Da in Banne die kulinarischen Alternativen rar sind und die Verkehrsanbindung nicht eben auf Durchgangsverkehr getrimmt, braucht man eine Weile bis man seinen Hunger Anderenorts stillen kann.

Die zitierte regionale Küche zeichnet sich durch eine ganze Reihe Besonderheiten aus, von welchen ich hier nur den traditionellen Ziegenkäse und die örtlichen Edelkastanien erwähnen möchte. Den ein oder anderen Einschlag dieser Zutaten, hat nahezu jedes Menü. Ebenfalls empfiehlt sich nahezu immer ein Menü zu nehmen sobald man mehr als den Hauptgang speisen möchte. Die Karte ist nicht überfrachtet.

Wir hatten die aktuellen Menüs mit Seewolf und Lamm. Beides war grandios und auch die Schokoladen- Tarte sucht ihres gleichen. Mehr möchte ich eigentlich gar nicht schreiben.

Sollte man in der Gegend sein und ein paar Euro in Gaumenfreuden anlegen wollen, steht die Auberge jedenfalls ganz vorne auf der Liste.

Kyp. F.

 

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