Published – Ankündigung für die iX 04.2026 – Kaltstartfähigkeit einer IT Infrastruktur

Einmal mehr Eigenwerbung, für alle die sich gefragt haben was hier in letzter Zeit so passiert … ich komme meinen guten Vorsätzen nicht hinterher und bleibe immer wieder in anderen Projekten und meinem Dayjob hängen.

Ein Projekt jedoch ist – und damit bin ich dann doch published Author – dass die Erkenntnisse der letzten drei Jahre nicht nur in Vorträgen sondern verschriftlicht veröffentlicht und einer breiteren Masse zugänglich gemacht werden.

Genau das findet in der iX 04/2026 auf knappen 21 Seiten in drei Artikeln statt. Nicht nur das, es ist die Titelstrecke.

Mich würde freuen, wenn alle die mich kennen das lesen und mir konstruktives Feedback geben. Ich habe das Gefühl nicht mal die Hälfte dessen was notwendig ist, das Thema zu durchdringen, hat es ins Heft geschafft …

Andererseits ist die redaktionelle Begleitung die das, was man niederschreibt strafft und kürzt und stilistisch glättet bis es in einer Form ist, die zum Einen dem Stil des Magazins entspricht und zum Anderen sich am durchschnittlichen Leser orientiert. Der durchschnittliche Leser ist ja, für einen Gelegenheitsautor, das hier sind meine Artikel 4 bis 6, ein Mysterium und man ist hin und her gerissen, zwischen Mitteilungsbedürfnis, Genauigkeit, Vollständigkeit und so vagen Dingen, wie Aufmerksamkeitsspanne, Erwartungshaltung bei einem Magazin und kurzer prägnanter *hüstel* Einführung in ein Thema.

Kurz ist relativ bei 21 Seiten, aber ich habe das Gefühl est ist alles nur angerissen, ganze Abschnitte habe ich weggelassen und auch einige erklärende Kästen zum Beispiel zu Site Reliability engineering oder LLDP haben es gleich gar nicht ins Heft geschafft. Andererseits … wer hätte es gelesen?

Abschließend noch der Kommentar an alle, die sich auch immer einmal wieder vorstellen selbst in der schreibenden Zunft aufzuschlagen und noch nie Berührungspunkte hatten: Es ist anders als ihr euch das vorstellt.

Und am Ende steht nicht zwangsläufig nur das, was ihr euch irgendwann einmal überlegt habt. Es gibt da viel Unterstützung und auch meist positive Kritik und was auch immer man zu Bildschirm bringt, geht durch so viele Hände und Augen und Gehirne, dass es am Ende schon irgendwie rund wird.

An diese Arbeitsweise muss man sich erst gewöhnen. Aber üblicherweise haben diese Rückmeldungen einen Grund und wenn man erklären muss was man so vielleicht nicht akzeptieren möchte, dann kommt man aber auch dahinter was man vielleicht nicht gut genug niedergeschrieben hat.

Alles in allem ein sehr lehrreicher Prozess und ich kann es kaum erwarten das fertige Heft … in ein paar Tagen dann, in Händen zu halten.

Und last but not least Spoiler Alarm: das komplette Manuskript ist in der Heise Gruppe schon weiter gewandert und ich habe leuten hören, dass es bald eine Telko mit einem mir durchaus bekannten Lektor geben wird und vielleicht schreibe ich dann ja doch endlich einmal ein Buch und kann all das was ich jetzt finde, dass es zu kurz gekommen ist, nach reichen.

Kyp.F.

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