The All Electric Home

Wir haben es getan. Nach langer überlegung, latentem langem Grundstück suchen haben wir noch einmal gebaut. Wie ich finde kompromisslos. Und nachdem wir jetzt eine Weile im neuen Domizil wohnen und eine Weile winterliche Rahmenbedingungen herrschten lässt sich ruhigen Gewissens sagen, der Plan war erfolgreich.

Aber was war der Plan?

Gestartet sind wir mit zwei Ideen. Erstens kompromisslos die Komplexität in der Gebäude Infrastruktur zu reduzieren um damit auch Freiräume zu schaffen in moderne Features zu investieren. Zweitens auf irgendeine Weise annähernd Energie- Autark zu werden.

Dabei findet dieser Teil der globalen Diskussion rund um Wärmepumpen und Isolierung und weitere Aspekte eines modernen Gebäudes statt und rechnet man einmal durch wo die Bedarfe und Investitionen so liegen, wird schnell klar, dass die Ausgestaltung für Wärmepumpe mit Verrohrung und Wasser als Energeiträger im Haus eine ziemlich schräge ist. Die Wärmepumpe als solche funktioniert und ist über große Teile des Jahres sehr effizient, klar. Jeder der das in Frage stellt, darf sich mal fragen warum er einen Kühlschrank hat und wieso da drin die Milch nicht so schnell vergammelt.

Aber bei der Energie Bilanz ist das Pumpen des Mediums oft schon außen vor. Selbst bei einer hocheffizienten Pumpe mit 20 Watt Leistungsaufnahme ist die Jahreslaufleistung bei 175 Kilowattstunden (sollte sie durchlaufen, was sie wahrscheinlich nicht tut). Aber es braucht auch Heizkörper, Rohre, Platz für Heizkörper, Platz für die Wärmepumpe und ggfs den Wärmetauscher oder die Bohrungen im Untergrund. Dann kommen die extra kalten Tage, in denen die Effizienz Continue reading