Gewaltenteilung

Kaum meldet sich Andreas Voßkuhle mal in den Medien zu Wort, ein Sachverhalt der im Grunde sehr zu begrüßen ist, da der breiten Bevölkerung ja die Judikative zuweilen recht entfernt scheint, passt dies den Herrn Volksvertretern nicht. Gleich drei Konservative Spitzenkräfte, Kauder, Lammert und Friedrich stürzen aus der Deckung um Deutungshoheit und Informationsvorsprung ein zu fordern.

Spannend. Welchen Teil der Gewaltentrennung haben die Herrschaften nicht verstanden. Zumal Vorleute wie Herr Seehofer gleich bei anderer Gelegenheit den Standpunkt ihrer Partei zementieren “wie auch immer die Richter entscheiden.”. So viel Chuszpe muss man erst einmal haben, dokumentiert er doch nicht mehr und nicht weniger dass ihm das Verfassungsgericht und sein Auftrag gleich sind. Andere Parteien versucht man völlig zu Recht wegen solcher und ähnlicher Auffassungen bei den Meinungsführern zu verbieten.

Alles in allem fehlt mir hier doch eine Menge Demokratisches Grundverständnis und Hintergrundwissen. Dreht man den Spies um, dokumentieren sie damit nicht mehr und nicht weniger ein Politikverständnis das sich im Wesentlichen den jeweiligen Lobby-Interessen verpflichtet sieht. Klar, ein Vorwurf der bei jeder Gelegenheit widersprochen wird, der jedoch in seinen Auswirkungen immer wieder sichtbar wird.

Jüngstes Beispiel die Posse rund um das Leistungsschutzrecht. Wenn selbst Journalisten um deren Interessen es vornehmlich geht, zu dem Schluss kommen dass der Lobbyverband ausschließlich die Interessen zweier Großverlage widmet und sowohl den unabhängig Schaffenden als auch den kleinen Branchenvertretern für die Weite Zukunft mehr Steine in den Weg legt als irgendeine Ungerechtigkeit zuvor, im Gegenzug aber voraussichtlich wenig außer Gerichtsverfahren bringen wird, die sich Wiederum nur die Branchengrößen leisten können. Bitter, vor allen Dingen weil das demokratische Organ einer freien und unabhängigen Presse voraussichtlich bleibenden Schaden nehmen wird.

Vielleicht ist genau das ja der Plan, damit auch die Berichterstattung über die vorher genannten Themen ein bisschen gedämpft wird. Muss man nicht mehr so anstrengend Poltern um dem Wahlvolk – um nicht zu sagen Stimmvieh – ein X für ein U vorzumachen.

Drei scheinbar völlig voneinander unabhängige Pressemeldungen, die meiner Meinung nach doch eine gemeinsame Aussage haben: Unser Politikbetrieb scheint zu einer reinen Rechtfertigungsveranstaltung für Lobby- und Klientelinteressen zu verkommen, deren demokratische Legitimation von keinerlei Weiterem Interesse ist.

kyp. F.

P.S. Im selben Verve regt man sich über aus dem Plan laufenden Projekte wie S21 oder A400M auf. Jedes Projekt wird signifikant teurer und verzögert sich wenn man nach Projektstart kontinuierlich fundamentale Änderungen im Anforderungskatalog durchsetzt. Genau das machen die Herrn Volksvertreter immer wieder um dann lautstark auf die Industrie, die Bahn, wen auch immer zu schimpfen. Im Superwahljahr kein gutes Zeichen für eine Zukunfts- und Wetbewerbs-orientierte Politik.

Stunde der Wintervögel

Aktuell läuft die Stunde der Wintervögel des NABU, quasi eine Volkszählung von wissenschaftlich scheinbar nicht so interessanten Vogel-Vorkommen im Siedlungsraum.

Meine Ausbeute dieses Jahr liegt ziemlich im Trend hinsichtlich Kohlmeisen und Sperlingen. Highlights waren, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, ein Rotkehlchen und mehrere Stieglitze, sowie ein Eichelhäher. Dafür haben sich heute dankenswerter Weise die Greifvögel und Elstern rar gemacht, die hier gerne mal für Wirbel unter den Singvögeln sorgen.

Erkenntnis des Tages, wir haben je mehr Grünfinken und Buchfinken im Garten als “Spatzen”. Unter den Sperlingen haben wir ausschliesslich Feldsperlinge, was auf Grund der Orts-Randlage jetzt nicht unerwartet ist, dass jedoch kein Haussperling dabei war hat auch sehr überrascht.

Die Erfahrung heute liegt doch deutlich über der letzten Jahres, bei der ein Schwarm Wachholderdrosseln unseren Garten besetzt behielt und quasi alle aderen Vögel sich versteckt hielten bis die Rabauken nach zwei Wochen abgezogen waren.

Alles in allem finde ich die Aktion ausgesprochen wertvoll, da hier Informationen erhoben werden die einen aktiven Artenschutz stark unterstützen können und die in einschlägigen wissenschaftlichen Kreisen zumindest in Deutschland nicht im Fokus stehen. Vielleicht findet der ewige Streit, ob oder ob nicht zufüttern ein Ende. Im vereinigten Königreich ist man da erheblich weiter.

Natürlich will man als Umwelt-bewußt agierender Mitbürger die Piepmätze nicht mit übertriebener Fürsorge umbringen und die ökologischen Gleichgewichte verschieben. Auf der anderen Seite ist Büsche anpflanzen nicht die einzige Alternative und zumindest für meinen Garten kann ich nachvollziehen, dass Füttern die Tiere über den Winter bringt und sich die Bestände erholen. Darwin würde ich gelten lassen, wenn wir Menschen nicht auch auf der Negativseite durch Einschleppen von Viren und anderen schädlichen Einflüssen den Arten schwer zusetzen würden, wie das hiesige Amselsterben durch eingeschleppte Viren sehr schaurig belegt.

Ich wünsche mir in Zukunft viele Mitbeobachter.

k.y.p. F.

Urheberrechtsblüten

Irische Zeitungsverleger wollen nun Gebühren für “deep Links” Also Links direkt auf einen Artikel ihres Publikats, wie das Dubliner Anwaltsbüro McGarr im Interesse eines gemmeinnützigen Clienten reklamierte.

Nicht dass die Herrschaften durch vernünftigen Webseitenbau und klassische Internetmöglichkeiten ihre Deckungsbeiträge erwirtschaften wollen und sollen, nein es soll auch noch jeder der ihnen dabei hilft zur Kasse gebeten werden. Ist den Verlegern klar, dass sie damit die Möglichkeiten eines Hypertextbasierten Weltumspannenden Mediums ad absurdum führen, da genau diese Links bei jedem nicht kommerziellen Publisher ausbleiben werden ?

Wahlweise ist das ein direkter Angriff auf die Pressefreiheit, schlimmer noch, die Demokratie, denn denkt man diesen Ansatz konksequenter Weise zu Ende ist ja nicht derjenige der eine Neuigkeit niederschreibt der Urheber der Neuigkeit sondern die Neuigkeit selbst … Also werden Urheberrechtsgebühren für meine Pressemitteilung, meinen Verkehrsunfall,mein Gerichtsverfahren … was auch immer ich im realen Leben anstellen mag fällig, von jenen die darüber im Interesse der Demokratie und Pressefreiheit berichten wollen. Pressefreiheit ist ungleich Gebührenfreiheit.

Ob die im Straucheln befindlichen klassischen Medien sich mit solchen Denkweisen einen Gefallen tun oder sich nicht auch noch ihrer Demokratischen Aufgabe entmannen, sei einstweilen dahin gestellt.

k.y.p. F.

My private Idaho

Idaho ist nun nicht der Nabel der Welt.

Dieser Tage bin ich über die Webseite der Selway Bitterroot Frank Church Foundation gestolpert, die mit folgendem Video Promotion auch auf Facebook macht:

Die Landschaftsaufnahmen in der zweiten Hälfte, die Panoramen, sind genau das was Idaho für mich aus macht. “Frank Church river of no return wilderness area” spricht eigentlich für sich selbst und ist dem Senator aus Idaho gewidmet, dessen Initiativen letztenendes zur Unter-Schutzstellung weiter Teile des Staates geführt haben und damit ein Beispiel für viele Umweltinitiativen geliefert hat.

Spannend finde ich die Möglichkeiten für Praktika und auch das Volunteering in Programmen, welche diese unglaublich aufregende Landschaft auch für normale Menschen hautnah erfahrbar machen.

Idaho ist weit und schroff, ein Land für Fans und bietet Landschaften die ihresgleichen suchen. Ich freue mich schon daraufm bald einmal wieder dort hin zurück zu kehren.

Taxifahren in Barcelona

Eine Taxifahrt ist nur dann eine ordentliche Taxifahrt in Barcelona , wenn man mindestens einmal am Kolumbusdenkmal vorbei kommt. Es geht immer mindestens eine halbe Stunde durch Hafen und die Sagrada Familia befindet sich in ständig wechselnden Himmelsrichtungen.

[update] Gestern Abend fährt Omi Taxi …. “Silken Hotel, Avenida Diagonal” … sie tippt auf dem Navi, kein Kolumbusdenkmal, kein Hafen, dafür 1,3/4 Stunde Stau auf der Gran Via. Die Dame war die Ruhe selbst. Heute wieder die “route touristico”, mit Stau dann doch 5,- EUR günstiger. Ich beklage mich nie wieder.

Das nächstemal unbedingt vorher den ÖPNV ausbaldovern.

Gestapelte Vorfreude

gestapelte Vorfreude

Wie gesagt, gestapelte Vorfreude. In nicht allzuferner Zukunft geht es los 😉 Wandern, Kanufahren, Klettern und Zelten. Highlights der Saison sind die Faltteller von “Sea to Summit” und die “Nomad” Essbestecke von WMF. Auch die neuen Rucksäcke versprechen eine Menge Tragekomfort und das bei 1/3 des Gewichts ihrer Vorgänger.

KYP. Frank

Windenergie Allerorten

Gestern fahre ich aus Rheinböllen nach Hause und habe eine recht unverbaute Aussicht auf die aktuellen Windradbaustellen am Hochsteinchen. Das löst sehr zwiespältige Gefühle bei mir aus.

Allen Ernstes, ich habe nichts gegen Windenergie. Direkt vor meiner Haustüre blicke ich auf den Windpark Kirchberg der regulär bis zu 53MW Energie einspeist. Ich wohne also in unmittelbarer Nähe der viel gescholtenen großen Windräder und kann eine Menge Kritik nicht teilen. Weder die Geräuschbelastung noch die Beeinträchtigung der Fauna kann ich in meinem unmittelbaren Umfeld nach vollziehen. Im Gegenteil, gerade sind vier unrentable Windräder der ersten Generation zurückgebaut worden und belasten die Gemarkung nicht mehr.

Lange kam unser Strom von weit her und ich persönliche Blicke lieber auf die sich gemächlich drehenden Mühlen als auf einen Atommeiler, der selbst wenn er nichts mehr bringt nicht in vier Wochen verschwunden ist. Dabei stößt die aktuell hier im Landkreis genehmigte Leistung mit fast 400 gebauten, genehmigten oder in der Planung genehmigungsfähigen Windkraftanlagen durhaus in die Leistungsklasse eines veritablen Reaktors vor. Die vorgebliche “Zerstörung der Landschaft” empfinde ich nicht als solche, denn eine Naturlandschaft ist die Hochfläche des Hunsrück nicht mehr seit die Römer hier die Landwirtschaft kultivierten.  Über kontroverser empfundene Baumaßnahmen mag ich mich hier an dieser Stelle dabei nicht weiter äußern, es gäbe aber genug Beispiele.

Eingedenk dieser Akzeptanz und der Durchdringung der Region mit Windmühlen, stören mich die aktuellen neuen Baustellen am Hochsteinchen vehement. Muss es eigentlich wirklich sein, dass wir jeden Quadratmeter zupflastern ?

Im Gegensatz zur Hunsrück Hochfläche ist der Soonwald ein zusammenhängendes und in weiten Teilen mittlerweile sehr nachhaltig bewirtschaftetes Biotop, in dem schon große Flächen als Naturschutzgebiete ausgewiesen sind. Er ist in der engeren Wahl als Nationalpark ausgewiesen zu werden und eine entsprechende Umstrukturierung und Nutzungsänderung zu erfahren. Diese vom Land betriebene Initiative beisst sich doch aufs schärfste mit der vom Land genehmigten Flächennutzung.

Wie kann das sein ?

Da mag ich schon die INITIATIVE SOONWALD e.V. verstehen die mit allen Mitteln gegen die Windkrafttechnische Erschliessung des Soonwaldes kämpft, allein die in diversen Foren große Nähe zu grundsätzlichen Windkraftgegnern macht mir die Unterstützung schwer.

Knight Kapital: Die Geister die ich rief !

“Die Zukunft der Wall-Street-Firma Knight Capital, die nach einem Riesenverlust von 440 Millionen Dollar ums Überleben kämpft, bleibt weiter unklar.” steht im Heise News Ticker.

Zweifellos ist es dramatisch wenn ein Unternehmen , selbst wenn es aus der viel gescholtenen Finanzbranche stammt, mit seinem Ableben ringt. Meistens ist es ja wirklich schlimm für eine Menge Menschen die dort beschäftigt sind oder deren Vermögen dort verwaltet wird.

Andererseits hatten wir doch unlängst erst eine Finanzkriese, dann eine Eurokriese … usw.

Wie kann es sein, dass man sein Wohl und Wehe mit der gesammelten Macht des eigenen und schlimmer noch des treuhänderisch verwalteten Kapitals in die Hände eines Programmes legt? Eines Programmes das augenscheinlich nicht hinreichend getestet wurde und das sofort im Wirkbetrieb Bugs offenbart die innerhalb Minuten dreistellige Millionenverluste anhäufen.

Jeder Mensch der mit Software zu tun hat weiss um deren grundsätzlichen Fehler. IMHO gibt es nach wie vor nur wenige Zeilen Code im Echtzeitsoftwarebereich, die von ihren Herstellern mit der Garantie auf Fehlerfreiheit vertrieben werden. Alle anderen Wertungen diesbezüglich entstehen empirisch durch Tests. Die Fehler könnte man mittelfristig im Schattenbetrieb eines solchen Werkzeugs möglicherweise stark reduzieren, wie der unmittelbare Alleingang der Software nahe legt.

Andererseits gab es schon diverse beinahe- Crashs die mehr als nur ein Unternehmen betrafen. Was muss eigentlich noch passieren, dass die Herren dieser Tradingcomputer realisieren, dass sie an der Zündung einer Bombe rumpfuschen? Mit Vernunft kann das wenig zu tun haben und der Logik dass “Wenn wir nicht mit machen werden alle anderen uns abhängen” kann ich in diesem Zusammenhang nicht folgen. Was ist denn wenn ein solches Werkzeug irgendwann mal “works as designed” und nur der gefeuerte Entwickler ein paar unfeine Überraschungen zurück gelassen hat?

Alles und jeder wird reguliert in diesem Land, nur nicht das Kapitalmarktäquivalent zur Wasserstoffbombe. Nicht dass ich begeistert bin von einer Transaktionssteuer, aber auf die regulierende Wirkung des Marktes habe ich an diesem Punkt kein Vertrauen mehr. Offensichtlich werden in den einschlägigen Haifischbecken die Grundsätze robuster Softwaretechnik der Gier geopfert. Nicht dass dies das erste Gut wäre, das hier geopfert wird. Allerdings ist es das Erste, das auf Grund seiner umfassenden Zugriffe und Arbeitsgeschwindigkeit in wenigen Minuten selbst die größten Finanzinstitute atomisieren kann. Das konnten die einschlägig bekannt gewordenen Trader nicht!

Ich frage mich wirklich was noch passieren muss um hier ein Umdenken herbei zu führen.

[Update] Nach letzten Meldungen kommen die Herrschaften mit heiler Haut davon, aber zu welchem Preis? Sie sind vorraussichtlich nicht mehr Herr im eigenen Haus. Irgendwie spannend finde ich auch die Haltung der SEC, die klare Kante zeigt und sagt “wenn ihr es euch eingebrockt habt, müsst ihr es auch auslöffeln.” Nicht dass dies auch mit dem Feuer gespielt sein mag, aber die Einforderung von Verantwortungsgefühl finde ich wegweisend [/Update]

 

Meldewesen

Irgendwie bin ich nicht dazu gekommen was zu schreiben und der Hype ist schon fast verklungen. Aber irgendwie kann ich es noch immer nocht fassen dass eine Hand voll Politikern aller Coleur quasi im Handstreich fünf Minuten vor Feierabend im Druchwinken elementare Bürgerrechte aushebeln.

Das Thema Adressenverkauf durch die Einwohnermeldeämter habe ich schon immer mit einiger Aufregung zur Kenntnis genommen und es lohnt sich auch der Blick in die ein oder andere Rechenschaftsunterlage größerer Städte um eine Vorstellung davon zu erhalten worum es da geht. Ich finde meine Quelle nicht mehr aber ich habe vor Urzeiten einmal gelesen dass eine Stadt von der Größe Dresdens zum Bispiel bis zu 400.000,-EUR pro Jahr erlöst.

Dass in unseren Datenschutz-sensibiliserten Zeiten von uns gewählte Vertreter hier einfach so “mir nicht dir nichts” der Addressmafia die Straße betonieren ist unfassbar.

Noch vielunfassbarer ist dass alle Parteioberen hinterher von nichts etwas gewusst haben wollen, oder noch viel besser das genaue Gegenteil für den Bürger im Gesetz verankern wollten. Da fragt man sich doch: Wo ist eigentlich der demokratische Meinungsbildungsprozess geblieben? Spielt der noch eine Rolle? Wo ist denn so ein Hammelsprung wenn man ihn braucht?

 

Nationalpark Rheinland Pfalz

Wir wollen auch einen: Nationalpark Rheinland Pfalz ! Nimmt man das Ziel “Saartal” wie die vorrangegangenen Tourtips zeigen vorweg und betrachtet den Weg von meinem zu Hause dorthin, dann fährt man durch vier der fünf vorgschlagenen Regionen. Beachtlich, zwei Stunden mehr oder weniger Fahrt durch den Wald. Rheinland Pfalz ist auch wenn man es sich selten bewusst macht, doch ein ausgespochen waldreiches Land.

Die entsprechende Nutzung liegt in der Natur der Sache und doch finde ich heimat- und naturverbunden wie ich bin, diese Eigentschaft unglaublich wertvoll. Genau dies macht für mich den Wert dieser Heimat aus und ich kann im Wald meine Freizeit verbringen und mich erholen. Ein Nationalpark trägt diesem Stellenwert für viele Menschen Rechnung und gibt der Natur ein wenig von dem zurück, was wir durch intensive wirtschaftliche Nutzung nehmen. Der Artenschutz kommt hier zum tragen und eben auch der Freizeitwert für die Menschen. Dass Arbeitsplätze verloren gehen glaube ich kaum, da die positiven Effekte auf die ohnehin schon touristisch geprägte Region die moderne Forstwirtschaft mehr als kompensieren werden.

Insgesamt finde ich die Idee, auch in Rheinland Pfalz einen Nationalpark zu etablieren, eine ausgesprochen gute und eine der hervorragenden Leistungen unserer aktuellen LAndesregierung.

Auch wenn mir der Soonwald aus den im Auswahlverfahren genannten Gründen und seiner Nähe zu meinem Heim als möglicher Nationalpark besonders am Herzen liegt, ich denke alle Kandidaten sind gute. Der Saargau-Hochwald mit seinem Abschluss im unteren Saartal, ist sicher auch eine beeindruckende Landschaft.