Urheberrechtsblüten

Irische Zeitungsverleger wollen nun Gebühren für “deep Links” Also Links direkt auf einen Artikel ihres Publikats, wie das Dubliner Anwaltsbüro McGarr im Interesse eines gemmeinnützigen Clienten reklamierte.

Nicht dass die Herrschaften durch vernünftigen Webseitenbau und klassische Internetmöglichkeiten ihre Deckungsbeiträge erwirtschaften wollen und sollen, nein es soll auch noch jeder der ihnen dabei hilft zur Kasse gebeten werden. Ist den Verlegern klar, dass sie damit die Möglichkeiten eines Hypertextbasierten Weltumspannenden Mediums ad absurdum führen, da genau diese Links bei jedem nicht kommerziellen Publisher ausbleiben werden ?

Wahlweise ist das ein direkter Angriff auf die Pressefreiheit, schlimmer noch, die Demokratie, denn denkt man diesen Ansatz konksequenter Weise zu Ende ist ja nicht derjenige der eine Neuigkeit niederschreibt der Urheber der Neuigkeit sondern die Neuigkeit selbst … Also werden Urheberrechtsgebühren für meine Pressemitteilung, meinen Verkehrsunfall,mein Gerichtsverfahren … was auch immer ich im realen Leben anstellen mag fällig, von jenen die darüber im Interesse der Demokratie und Pressefreiheit berichten wollen. Pressefreiheit ist ungleich Gebührenfreiheit.

Ob die im Straucheln befindlichen klassischen Medien sich mit solchen Denkweisen einen Gefallen tun oder sich nicht auch noch ihrer Demokratischen Aufgabe entmannen, sei einstweilen dahin gestellt.

k.y.p. F.

Angezockt: Spec Ops The Line

Eine der aktuellen Popart Ikonen auf der Konsole ist “Spec Ops The Line“, das dieses Jahr den Deutschen Entwicklerpreis abgeräumt hat, neben noch einigen anderen. Kaum zu glauben. Ein Shooter, man traut sich diesen Preis zu krönen.

Technisch setzt der Zock auf die bewährte Unreal Engine auf und kann damit auf gängigen Konsolen und PCs punkten.

Wirklich preisverdächtig ist allerdings der Plott und das Setting. In einem durch Sandstürme verheerten Dubai wähnt man sich auf Rettungsmission und natürlich ist man der Gute. Ich bin noch ein Stück vom Ende entfernt und irgendwie ist dieses Bild schon im Eimer. Wer sind die guten und wer die Bösen.

Ich habe mich hier vorab etwas von der Press Coverage lenken lassen und dachte “nunja, so spooky wird es schon nicht sein.” Von wegen. Insgesamt sind die Handlungsstränge so dicht, dass man wirklich hineingesaugt wird und man sieht sich mit der Frage konfrontiert ob man eben nicht doch das Monster ist … Dabei war eben noch alles ganz klar, in Sachen gut und böse, schwarz und weiss.

Abgesehen von der irren Atmosphäre ist das Gameplay solide und die Steuerung folgt etablierten Standards. Man findet sich schnell im Spiel zurecht. Die Waffen mit ihren Sekundäreffekten bieten einige erfreuliche Überraschungen.

Fazit: Sehr empfehlenswert ! Riesen Spaß !

Gadget: XBOX 360

Die lange überfällige Ablösung der PS2 hat statt gefunden. Nicht dass sie eingemottet wäre aber irgendwie war es an der Zeit. Zu Weihnachten gab es eine XBOX 369 und nach ein paar Tagen hier mal die Themen die mich rund um die Box beschäftigen.

Zum Einen zog natürlich das Thema Medien-PC. Als tendenziell fernsehfreier Haushalt mit Beamer, der ab dem 1.1. ohnehin vollen Beitrag zahlt – aber eben auch langsam so viele diegitale Konserven angesammelt hat, dass deren Sichtung auch im Wohnbereich Freude macht.

Zum Anderen aber auch die Tatsache dass diverse Games mittlerweile zu Ikonen der Popkultur avancieren unter anderem Halo, das ich ausgesprochen ansprechend finde. Nunja, die Dialoge der Alianz vielleicht nicht, aber lassen wir das an dieser Stelle. Die Limited Edition zu Halo4 bot sich vor diesem Hintergrund an, zumal aus dem Mediengrund ohnehin an eine Festplatte gedacht wurde, wir typischerweise auch schon mal zu viert spielen und mehrere controller brauchen … und nicht zuletzt Halo4 ohnehin auf der Wunschliste Stand.

Das Headset hat man sich dagegen schenken können.

Neben dem Package gab es gleich noch Fernbedienung, WLAN 802.11n und die Familien Mitgliedschaft im XBOX-Live Network. Die Zappe und die Clubmitgliedschaft sind dann doch zwingend, wenn man die Box für mehr als nur das Spielen verwenden möchte. Apps gibt es nur auf diesem Wege und YouTube, Zattoo usw. sind anders nicht zu kriegen. Auch das Profiling für verschiedene User ist mit Abo sinnvoll zu gestalten.

Tatsächlich finde ich die 87,-EUR p.a. den Wehrmutstropfen im Betriebskonzept als Medienterminal. Andererseits ist die Hardware ziemlich sicher subventioniert und wird darüber genauso gegenfinanziert wie ein Handy. Sei es drum.

Damit das Familienkonzept auch funktioniert noch schnell einen eMail-Verteiler eingerichtet, der unter dem Namen der Box Post entgegen nimmt und an alle Familienmitglieder verteilt – bzw. in einem vorgefertigten Verlies parkt. Ansonsten ist das Thema Accoutn und Kontakt – Passwortreset usw. für eine Familienkonsole wieder sehr personengebunden und das wäre schade.

Die Netzwerkintegration mittels WLAN war dagegen ein Kinderspiel. Scannen, 802.11n ist ja breit genug aufgestellt und findet dann auch alles was es gibt, Key eintragen und los gehts. Ratzfatz trudeln die ersten Updates ein. Die Medienanbindung mit den einschlägigen PC-Datensammlungen funktioniert nicht so ohne Weiteres und setzt einen Windows Home Media Server voraus. Schade eigentlich … aber ich werde das sicher auch bald einmal ausprobieren wollen.

Ohne diese Updates kommt tatsächlich kein Spiel mehr aus. Alleine aus diesem Grund empfielt sich mehr als die Standard 4GB Flash Memory vor zu halten und eine Box mit Platte zu haben. Mir hat alleine die PS2 ohne Platte schon kein Spaß mehr gemacht und ich habe die Klimmzüge zur Plattenintegration alle in Kauf genommen.

Fazit: Die Idee ging voll auf und die Weihnachtsfeiertage wurden schon intensiv zur Erprobung genutzt. Das Gadget ist Entertainmentmäßig ganz gnaz vorne mit dabei und ersetzt (den nicht vorhandenen) Tuner und DVD Player mal vom Fleck weg. Wenn der HDMI Bypass noch an einem kleinen TFT hängt ersetzt die Box auch noch den CD Player und hilft damit richtig aufräumen.

 

 

Fraport Skyliners vs. Bayern München

Dezember, 29ster, 18:30 Anpfiff in der Ballsporthalle Höchst – äh der Fraportarena. Das Spiel war viel spannender als der Endstand von 59:73 vermuten lässt. Gerade die Eröffnung war stark und die Skyliners legten toll vor. Auch vor der Halbzeit wechselte die Führung noch ein paar Mal. Über die volle Distanz hatten die Frankfurter den Münchnern aber nicht genug entgegen zu setzen.

Alleine dass Troutman mit nur zwei Fouls vom Platz gehen durfte, weckt schon den Argwohn gegenüber den Schiris. Ich erspare mir von Schiebung zu reden, aber die Maßstäbe liessen sich nicht unbedingt nachvollziehen.

Nichts desto trotz gab es ein paar grandiose Highlights:

 

My private Idaho

Idaho ist nun nicht der Nabel der Welt.

Dieser Tage bin ich über die Webseite der Selway Bitterroot Frank Church Foundation gestolpert, die mit folgendem Video Promotion auch auf Facebook macht:

Die Landschaftsaufnahmen in der zweiten Hälfte, die Panoramen, sind genau das was Idaho für mich aus macht. “Frank Church river of no return wilderness area” spricht eigentlich für sich selbst und ist dem Senator aus Idaho gewidmet, dessen Initiativen letztenendes zur Unter-Schutzstellung weiter Teile des Staates geführt haben und damit ein Beispiel für viele Umweltinitiativen geliefert hat.

Spannend finde ich die Möglichkeiten für Praktika und auch das Volunteering in Programmen, welche diese unglaublich aufregende Landschaft auch für normale Menschen hautnah erfahrbar machen.

Idaho ist weit und schroff, ein Land für Fans und bietet Landschaften die ihresgleichen suchen. Ich freue mich schon daraufm bald einmal wieder dort hin zurück zu kehren.

Angefahren: 2012 A4 quattro

Lange hats gedauert, jetzt ist er da und ich habe die ersten Kilometer runter gerissen. Gut ich benehme mich derzeit aus verschiedenen Gründen ein bisschen mehr aber … Ich bin begeistert:

2012 A4 quattro

2012 A4 quattro

Schnurrt wie ein Kätzchen, läuft ruhig und wie auf Schienen. Wer auch immer den Werbeslogan geprägt hat, er passt für kein Auto so ausgeprägt, wie auf irgendeinen Quattro. Eine wohltuende Abwechslung zu dem immer nervösen BMW, dessen Heck ja auch schon einmal bei moderatem Anfahren auf feuchtem Boden an der Ampel die Tendenz hatte, sich ein wenig zu verselbstständigen. Die Lichtorgel ist beim unwesentlich stärkeren BMW ja nahezu im Dauerbetrieb, hier nichts. Ich bin froh wieder bei Audi zu sein.

Wie auf Schienen.

Die 177 Pferde reichen an den 4 Rädern für dezenten Vortrieb und auch das Drive Select war eine pfiffige Idee. Wenn man es gerne bisschen ruhiger angehen möchte stellt man auf economy und wenn es juckt auf dynamic. Egal welche Kurve man in Angriff nimmt, irgendwie läuft die Kiste wie am Faden gezogen.

Dabei ist die Lenkung ausgesprochen leichtgängig, das Schalten geht ohne Kraftakte von der Hand. Auch hier gings im letzten BMW rauher zu … und irgendwie viel unentspannter.

Die Ledersitze in Kastanienbraun passen besser zum schwarz als ich es zu hoffen gewagt hätte. Das Optikpaket schwarz entfiel leider bei meinen Bestelloptionen, genauso wie schwarze Felgen … das könnte man beim nächsten mal besser machen. Dann sähe das gute Stück aber schon recht böse aus. Ein bisschen wie das FamilienBatMobil 😉

Alles in allem bin ich sehr froh wieder bei der Hausmarke zu sein.

kyp. Frank

 

 

Tourtipp: Banne

Banne ist ein kleiner romantischer Ort auf einem malerischen Bergrücken in der Nähe von Les Vans. Die Berge sind schon die Ausläufer der Cevennen die sich in die Täler von Chazzesac und Ardeche erstrecken und hier langsam in die Montes de l’Ardeche übergehen.

Wir haben die Ortschaft zufällig bei der Anfahrt zum Bois de Paiolive entdeckt. Der Anblick aus dem Tal weckte unsere Neugier und wir schlugen zu Hause im Reiseführer nach.  Banne empfielt sich als authentischer mittelalterlicher Ort mit den Ruinen eines einstmals imposanten Chateaus und der Weithin sichtbaren Kirche.

Wir beschlossen beim nächsten Ausflug in Richtung Cevennen doch einen Abstecher den “Berg hinauf” zu machen. Dieser wurde durch zahlreiche enge, verwinkelte Gässchen belohnt. Hinter jeder Ecke lohnt eine spektakuläre Aussicht. Und zwischen den Feigen- und Maronenbäumen ducken sich viele malerische Bruchsteinhäuser.

Alles rankt sich um einen mediteranen Marktplatz der unserem Augenschein nach die einzige gastronomische Einrichtung des Ortes, die “Auberge de Banne” beherbergt. Überhaupt ist Banne zum Bummeln nur dann geeignet, wenn Shopping nicht damit verbunden wird. In der Nachsaison fanden wir ausser dem Restaurant keinen einzigen offenen Laden.

Enge Gassen und winkelige Schilder deuten an, dass es in der Hauptsaison zumindest Galerien und Souvenierlädchen geben könnte. Es böte sich an.

Die Auberge selbst glänzt mit hervorragender französischer Küche. Die Ardeche-typischen Einschläge mit Forelle und Maronen dürfen auf keinen Fall fehlen. Alles in allem war die Karte aber so gut sortiert, dass wir weit mehr als nur den vorgesehenen Kaffee zu   uns genommen haben. Sehr lecker, wir kommen gerne wieder.

Tourtipp: Gorges de l’Ardeche

Wie schon in den vorangegangenen Postings angedeutet, waren wir natürlich auch in der Schlucht der Ardeche. Grundsätzlich ist die Schlucht ein Nationalpark und unterliegt einigen Regeln. Beachtet man diese, kann man die Schlucht zu Fuß oder per Kajak intensiv erleben.

Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, dann war der Kajak maßgeblich. Heute hat sich dazu noch eine Wanderroute gesellt, welche die Schlucht der länge nach erschliesst. Für beide Varianten gilt, dass man gut beieinander sein sollte um die Tour an einem Tag zu machen. Mittlerweile gibt es auch einige Ein- und Ausstiege für Wanderer in die Schlucht, aber erstens ist der Ausstieg nicht eben ein Zuckerschlecken und zweitens, kommt man meist oben in einem abgelegenen Winkel an und muss ohnehin viele Kilometer auswandern um zu einer Straße oder einem Ort zu kommen.

Für Kajakfahrer gilt, hat man den “Point of no Return” ca. zwei Kilometer hinter dem Pont d’Arc passiert gibt es nur noch eine Richtung 😉 Vorwärts.

Pont d'Arc

Pont d’Arc

Empfohlen wird spätestens um 9:00 mit der mindestens 24 Kilometer langen Tour zu beginnen um auch um 18:00 in Sauze am Treffpunkt an zu kommen. Grundsätzlich gilt Schwimmwestenpflicht, man muss schwimmen können und mindestens sieben Jahre alt sein. Für Touristen und Gelegenheitspaddler gilt, dass der Wasserstand an der Brücke in Salavas nicht über 80cm betragen soll. Darüber sollte man schon wissen was man tut, eine Einschlägige Einstufung der Wildwasserschwierigkeitsgerade gibt es bei der Touristeninformation.

Passen Wetter und Wasserstand steht einem unglaublichen Kajakerlebnis nichts mehr im Wege. Die Einschlägigen Kajakvermieter versorgen einen mit allen Informationen, wie man anstehenden Stromschnellen jeweils beim aktuellen Wasserstand am besten meistert. Unsere Einweisung liess da nichts an Wünschen übrig.

Ardeche Rapids

Ardeche Rapids

Die Sicherheitseinweisung war kurz und knackig und ich habe so meine Zweifel ob alle Erstkanuten hier so die Punkte auf die es ankommt mit nehmen … Im Zweifel lernen diese danach durch ausprobieren. So oder so wird die Mühe durch spektakuläre Ausblicke entlohnt.

Hat man beim Kajak-fahren nicht alle Ruhe, die Schlucht zu geniessen, so bietet sich heute eben auch das Wandern an. Zu wandern finde ich die Schlucht sportlich. Es bietet sich an, einen der beiden Biwakplätze anzustreben, die auch bei längeren Bootstouren gerne genutzt werden. Auf jeden Fall sollte man sich darauf einstellen den Fluss  mehrmals an flachen stellen zu durchqueren. Flach ist dabei noch immer Knie-tief. Einen Aufenthalt im Biwak meldet entweder der Touranbieter an oder man reserviert direkt bei der Nationalparkverwaltung, auch online.

Die Kathedrale

Die Kathedrale

Da die Sonne recht zeitig hinter den Felsen verschwindet, wird es zumindest im September recht zügig kühl. Ein Grund weswegen wir die lange Kajaktour dann doch vertagt haben und uns nur mit einem Teilabschnitt zufrieden gegeben haben. Schade, aber ein Grund wieder zu kommen.

Damit wir aber doch etwas mehr von der Schlucht hatten, haben wir uns eine Rundwanderung ausgesucht, da auch unser Campingplatz dem Thema Auswanderung ab der Schlucht Oberkannte sehr entgegen kam. Hinab war eher eine Frage des Mutes. Man hat die vielen Klippen schon gesehen und weiss, dass es hinter der nächsten Kante 200 Meter hinab gehen kann. Letztenendes ist der Abstieg nur eine Frage der Geduld, den richtigen Weg zu finden, und der Zeit die man sich für einen vorsichtigen Einstieg nehmen kann.

In der Schlucht angekommen kann man ein bisschen auf und ab Wandern und vor allen Dingen in traumhafter Kulisse schwimmen gehen. Insbesondere die Kajakfahrer werden mit fortschreitender Zeit weniger, da die Zeitvorgaben der Nationalparkverwaltung hier durchaus restriktiv wirken. Das Gefühl wirklich mutterseelenalleine dort unten eine Weile verbringen zu können ist nahezu unbeschreiblich. Die ganze Schönheit und auch Urgewalt dieser unbändigen Natur wirken sehr unmittelbar und ich kann diese Art sich der Schlucht zu nähern nur empfehlen.

Damit aus der Wanderung auch eine Runde wird, wandert man die Schlucht eine Weile einige Kilometer entlang und sucht den nächsten Ausstieg. Für diesen sollte man sich einige Reserven aufbewahren, denn nahezu jeder Weg erklimmt die Wände auf kürzester Distanz. Ein bisschen Trittsicherheit kann auch hier auf keinen Fall schaden. Aber die Strecken sind auch nicht Klettersteig-verdächtig.

Oben wieder angekommen, weiss man auf jeden Fall was man gerade geschafft hat.

Kyp. F.

 

Reingeschaut: Cave of the forgotten dreams

Um ein bisschen noch an die verbliebenen Urlaubsgefühle an zu knüpfen habe ich gestern, von Werner Herzog “Cave of the Forgotten Dreams” geschaut.

Dabei handelt es sich um eine Dokumentation über die “Grotte Chauvet” nahe Valon Pont d’Arc. Die Höhle enthielt nicht mehr und nicht weniger als eine Anthropologische Sensation und wird unter strengen regularien erforscht. Werner Herzog hat die bisher einzige Drehgenehmigung erhalten um unter strikten Auflagen die Funde zu dokumentieren.

Die Dokumentation zeigt die sagenhaften Hölenmalereien in sehr eindringlicher Weise und stellt sie ein wenig in den kulturhistorischen Kontext. Unter Berücksichtigung der Umstände unter welchen diese Zeichnungen angefertigt wurden, sind sie absolut grandios. Alleine die Tatsache, dass sie mehr als doppelt so alt sind wie die ältesten bisher gefundenen Felszeichnungen, rücken die Eindrücke, welche die Zeichnungen erzeugen in den Bereich des Unfassbaren.

Ich bin ja bestenfalls interessierter Laie, aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier viel Geschichte neu geschrieben werden muß. Mich hat die Dokumentation jedenfalls tief bewegt.

kyp. F.

VMWorld 2012 Musings

Mann geht ja auf Kongresse um zu lernen, Neuigkeiten und Ankündigungen mit zu nehmen und nicht zuletzt um mit dem guten Gefühl nach Hause zu fahren, dass man mit seinen Einschätzungen richtig liegt und insgesamt auf “einem guten Weg” ist.

Die diesjährige VMWorld ist da keine Ausnahme. Mit dem Unterschied, dass zwischenzeitlich tatsächlich eine Große Veränderung statt findet: Die Cloud kriegt gestalt und die vielen offenen Punkte, welche die Zweifler noch immer nähren sind aufgelistet, adressiert und wenn man mutig genug ist, auch gelöst.

Mir gefällt “elastic computing” als Begriff  eigentlich viel besser als Cloud, weil er nicht so nebulös daher kommt. Dabei machen drei Dinge eine funktionierende Umgebung aus.

* virtuelle Compute Ressourcen – Hypervisor auf “Blech”
* virtuelle Storage Ressourcen
* virtuelle Netzwerk Ressourcen

Die Virtualisierung aller drei Bereiche ermöglicht erst die agile – elastische Software-basierende Bereitstellung von Cloudsystemen. Und das unter der Prämisse, dass die Steuerung aus einem homogenen ganzheitlichen Managementsystem rollenbasierend – profilbasierend und Mandanten-fähig erfolgt. Letzeres übrigens auch für private Clouds, da verschiedene Abteilungen Mandanten-Züge haben.

Erkenntniss des Tages: Dass es ohne das vereinheitlichte Management vorraussichtlich nie rund laufen wird.