Musings on User Interfaces

Als ich Minority Report gesehen habe hat mich doch einiges Fasziniert. Eines der absoluten Highlights war das futuristische User Interface mit dem der geneigte Agent seinen Recherchen nach geht. Es hat eine Weile gedauert bis ich gemerkt habe, dass es sich hierbei nicht um Science Fiction handelt.

Genug Ressourcen vorausgesetzt, wie sie Geheimdienste oder Ölmultis haben, kann man dieses Gadget kaufen. Es heißt G-Speak und wird von Oblong Industries feil geboten.  Dabei ist es mit Visualisierungs-Technik und Imersion nicht getan. Logischerweise braucht man Anwendungen, welche von dieser Art Bedienung profitieren und die Rechenpower, sowie Datenbestände, welche den Gebrauch mit Leben füllen. Auch das schränkt die Zahl der potentiellen User nach wie vor ein.

In einer Zeit in der die immersiven Telepräsenz Lösungen von CISCO oder HP Halo oft noch immer recht ungläubiges Staunen hervorrufen, mag ich nicht einmal abschätzen wie weit der Vorsprung von Oblong hier ist. Beide habe ich schon benutzen dürfen und dabei geht es ja im Wesentlichen um Videostreaming. Auch habe ich schon 2001 meine ersten Erfahrungen mit den HP Visualisierungs-Lösungen in Zusammenarbeit mit Panoramtech – klassische sphärische 3D Projektion und Datenhandschuh, ausprobieren dürfen. Der Hardware-Aufwand war immens und zumindest Panoramtech war seiner Zeit so weit voraus, dass sie es ökonomisch nicht überlebt haben. In der Realen Anwendung ist Rückprojektion dann doch erheblich günstiger, wenn auch bei weitem der Immersionseindruck fehlt.

Was  mich aber jetzt wirklich erheblich ins Wanken gebracht hat ist, was Microsoft mit der XBox und Kinect anstellt. Das verheiratet mit Smartglass auf einem iPad ist dann doch die Frechheit. Da ich die XBox an einem Beamer betreibe ist der Einduck bei hinreichender Leinwandgröße schon immens. Ein etwas leistungsfähigerer Photonenbeschleuniger mit ausgeprägteren Fähigkeiten zum Trapezausgleich und eine entsprechend hohe Deckenmontage lassen hier noch Raum zur Optimierung, nevertheless bin ich nach ein bisschen Rumexperimentieren schon “deeply impressed”.

Wird das die Immersion des kleinen Mannes?

Ein bisschen weiter gesurft findet man schon einige Leute die reichlich Schabernack mit dem Kinect Sensor treiben und auf diversen Plattformen Codefragmente zur Verfügung stellen, welche die trickreiche Technologie von Microsoft hier anderweitigem Nutzen zuführen sollen. Microsoft selbst scheint mit seinem Software Development Kit hier Vortrieb leisten zu wollen.

 

 

Die Technik ist so genial wie simpel. Die Überlagerung eines Infrarot und eines optischen Bildes, kombiniert mit einem definierten Infrarot Punkteraster das der Kinect Sensor in den  Raum sendet liefert eine recht gut analysierbare Silhouette die zur Gestensteuerung heran gezogen werden kann.

“Anyway, I’m deeply impressed” und habe mal wieder richtig Lust doch auch ein bisschen zu hacken. Das ist tatsächlich einmal Innovation aus dem Haus Microsoft – wenn nicht die eigentliche Erfindung – so doch das Downsizing wirklich hochwertige Technologie Haushalts-kompatibel zu machen. Die Ideen von Oblong dürften was die Gesten-Erkennung  angeht nicht grundsätzlich abweichen.

kyp. F.

 

XW8400 reloaded

Hallo zusammen,

ich habe auch das eine Weile vor mir her geschoben, das Recycling einer XW8400. Die gab es für kleines Geld beim Broker und mit zwei Xeons und 8GB RAM, 19,2GB Speicher-Bandbreite eine doch beachtliche Rennmaschine. Die SAS Platte die mit kam ein wenig klein, DVD Rom ok, aber zu Hause vielleicht nicht das Mittel der Wahl. 6 Port SATA und 4 Port SAS RAID Controller an Bord.

Eine Weile lief die Kiste als ESXi Host und hatte schon eine 2TB Platte von WD spendiert bekommen. Jetzt stand auch die Runderneuerung des PCs meiner Angetrauten an und irgendwie roch das nach dem großen Rundumschlag.

Die Mods dato: eine GTX660 von Asus, Blueray RW Laufwerk und DVD RW Laufwerk – beide von Pioneer. Als Nachbrenner eine Samsung 840er SSD mit 128 GB. Dazu einen internen Icybox Card-Reader mit allem F*** und Feuerstein. Dann Neuinstallation mit Windows 7 Professional.

Alles in allem in den alten Hobel für ca. 450 EUR Teile nachgerüstet und ich muss sagen Hut ab. Respektable 13370 Punkte im 3DMark2006 ohne allzu viel Feintuning und das im Rahmen von Taschengeld-Budget. Windows 7 Performance Index 7,2. Ich hätte bei 7 Jahre altem Blech nicht mit ganz so viel Rums gerechnet. Dabei melden die CPUs zunächst dass sie noch um 1/3 runtergetaktet arbeiten.

Eventuell doch um die 3GHz Quadcore Pumpen bemühen, aber die scheinen noch in Gold aufgewogen zu werden.

Die Erste Runde Mass Effekt 3 mit allem möglichen Grafikschnickschnack aktiviert – den man sich bisher immer gerne verkniffen hat – war ein echtes Erlebnis.

kyp. F.

Home NAS – Intel SS4200 aka. Scaleo Home Server 1900

Irgendwie steht heute doch immer wieder die Überlegung – Frage nach einem “Home Storage” im Raum. Der Einfachste Ansatz ist eine QNAP zu kaufen und einen Stapel Scheine auf den Tisch zu legen und gut ist.

Dafür bin ich dann aber im ersten Wurf zu geizig, auch wenn es zweifellos eine empfehlenswerte Variante wäre. Andere Storages sind nicht so viel billiger wie sie weniger können, da steht das Anspruchsdenken im Weg.

Was tun? Selber bauen ? Ohne das Rad neu zu erfinden ?

Vor einiger Zeit habe ich mir einen “Fuijtsu Scaleo Home Server 1900” auf ebay geschossen. Nackt, beziehungsweise nur mit dem Standard 512MB Speicherriegel, aber ohne Platten.  Da man diese ja ohnehin meist nachkaufen muss hat mich das nicht sonderlich gestört. Was man wissen darf ist, dass der Homeserver ein OEM Produkt von Intel ist, des “SS4200

Was fehlt ist ein DOM -Disk on Module – wie es eigentlich hätte anwesend sein sollen, da zumindest Intel im Standard ein EMC Betriebssystem (modifiziertes Linux) mit lieferte, an das verschiedene Backup Agenten anschlossen. Da meinen Recherchen nach weder bei Intel noch bei FSC die Platten default-mäßig mit dabei waren – das System ist “End of Sale” – muss ein DOM dagewesen sein. Einen anderen Flash Speicher konnte ich bisher nicht identifizieren. Auf Ebay finden sich schnell, wenn auch nicht super günstig DOMs in 4GB,8GB oder 16GB, in Industriequalität.

Platten hatte ich ohnehin vor in SATA – Serverqualität zu bestellen. An dieser Stelle hat Western Digital eine erfreuliche Neuerung mit den “WD red” ins spiel gebracht von welchen ich vier Stück a 2TB geordert habe.

Alles in allem komme ich so mit einem Invest von knapp 700,- EUR auf ein 8 bruttoTB NAS. Eine Größenordnung, wofür es anderenorts gerade einmal ein Gehäuse gibt.

board-k

Pro: Die mechanische Verarbeitung der Box ist sehr gut. Mir gefällt vor allen Dingen die Mimik mit den beweglich aufgehängten Plattenrahmen, die den Zugriff Werkzeug-los bis auf Board und Netzteil erlauben. Das Board hat eine Low Voltage Celeron Basis und ist Intel Standard. Die Treiberthemen bei den möglichen Betriebssystemen und Installationsmöglichkeiten sind ohne großen Aufwand lösbar. Die Systemressourcen auch mit den 2GB Hauptspeicher erlauben eine variablere Nutzung. Die Verwendeten DOMs und WDreds versprechen eine sehr robuste lange Lebensdauer, welche zumindest eine Reparatur oder Systemwiederherstellung zu lässt.

Con: Ein Standard Intel Board braucht auch in Low Voltage etwas mehr Strom als derzeit am Markt befindliche NAS Systeme auf ARM oder Atom Basis. Beim 24×7 Betrieb erwarte ich hier einige Nachteile. Die Lüfter sind recht groß und leider auch laut.

Mitigation: Mit dem Betriebssystem auf dem DOM und Standard ACPI können sich die Platten effektiv schlafen legen. Wenn sich die Lärmentwicklung als störend erweist muss ich mal nach alternativen Leisetretern ausschau halten, bzw. die üblichen Lüfter-Geräusch-Reduktions-Tricks der Reihe nach ausprobieren.

Mein Fazit bis hierher, die Kosten und die Flexibilität wiegen die beiden akuten Nachteile mehr als auf.

Im Snapshot des Board sieht man ebenfalls den PCIx-1 Slot der für Diagnosezwecke mit an Board ist. Da ein vorbetanktes Speichermedium fehlt, eine Installation blind via USB-Stick oder USB-CDROM eher mühsam erscheint, bietet es sich an hier temporär eine Grafikkarte zu stecken. An den vier vorhandenen USB Buchsen kann man dann noch immer Maus und Tastatur anschliessen.

Als Betriebssystem bietet sich neben den typischen Verdächtigen FreeNAS, Openfiler oder Nexenta noch einiges mehr an. Letzteres reizt mich insbesondere durch die Verwendung von ZFS, was mir hinsichtlich Migration und Zuverlässigkeit wirklich sehr zusagt. Für 100% freie Varianten steht Open Indiana mit den Comstar Erweiterungen zur Verfügung.

Hier stellt sich jedoch die Frage nach der eigentlich gewünschten Verwendung und die geht mitlerweile über die reine Speicherbox hinaus. Eine zentrale Medienablage für unsere gesammelten Fotos und unsere gerippten Backups wäre sehr wünschenswert, zumal auch zunehmend smarte Androiden und nicht zuletzt eine XBox 360 hier den universellen Zugriff erlauben.

Auf der Open Source Schiene bietet sich das Open Media Vault an. Aber die XBox Anbindung bereitet mir hier Schmerzen. Irgendwie bin ich noch nicht auf das richtige Forum gestossen, das mir hier die Sorgen nimmt. Und so bleibt als letzte Line of Defense Windows Home Server 2011 mit einem Windows Media Center. Das funktioniert auf jeden Fall und ist auch vergleichsweise erschwinglich. Allerdings ist man dann wieder closed fest genagelt 🙁

Intel stellt erfreulicherweise noch immer ein Support Dokument für die Windows Home Server Installation zur Verfügung. Das covert zumindest die Installation vom 2008er Server. Die Treiberthemen sollten mit 2011 erledigt sein.

Fazit gibt es noch keins, ich werde die ein oder ander Variante in den nächsten Wochen durchprobieren, bevor ich der Kiste alle meine Daten anvertraue.

kyp. F.

p.s. Auch wenn die Basis schon eine Weile auf dem Buckel hat, erscheint sie mir auch nach gründlicher Betrachtung der Alternativen noch immer sehr interessant.

 

 

 

Stunde der Wintervögel

Aktuell läuft die Stunde der Wintervögel des NABU, quasi eine Volkszählung von wissenschaftlich scheinbar nicht so interessanten Vogel-Vorkommen im Siedlungsraum.

Meine Ausbeute dieses Jahr liegt ziemlich im Trend hinsichtlich Kohlmeisen und Sperlingen. Highlights waren, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, ein Rotkehlchen und mehrere Stieglitze, sowie ein Eichelhäher. Dafür haben sich heute dankenswerter Weise die Greifvögel und Elstern rar gemacht, die hier gerne mal für Wirbel unter den Singvögeln sorgen.

Erkenntnis des Tages, wir haben je mehr Grünfinken und Buchfinken im Garten als “Spatzen”. Unter den Sperlingen haben wir ausschliesslich Feldsperlinge, was auf Grund der Orts-Randlage jetzt nicht unerwartet ist, dass jedoch kein Haussperling dabei war hat auch sehr überrascht.

Die Erfahrung heute liegt doch deutlich über der letzten Jahres, bei der ein Schwarm Wachholderdrosseln unseren Garten besetzt behielt und quasi alle aderen Vögel sich versteckt hielten bis die Rabauken nach zwei Wochen abgezogen waren.

Alles in allem finde ich die Aktion ausgesprochen wertvoll, da hier Informationen erhoben werden die einen aktiven Artenschutz stark unterstützen können und die in einschlägigen wissenschaftlichen Kreisen zumindest in Deutschland nicht im Fokus stehen. Vielleicht findet der ewige Streit, ob oder ob nicht zufüttern ein Ende. Im vereinigten Königreich ist man da erheblich weiter.

Natürlich will man als Umwelt-bewußt agierender Mitbürger die Piepmätze nicht mit übertriebener Fürsorge umbringen und die ökologischen Gleichgewichte verschieben. Auf der anderen Seite ist Büsche anpflanzen nicht die einzige Alternative und zumindest für meinen Garten kann ich nachvollziehen, dass Füttern die Tiere über den Winter bringt und sich die Bestände erholen. Darwin würde ich gelten lassen, wenn wir Menschen nicht auch auf der Negativseite durch Einschleppen von Viren und anderen schädlichen Einflüssen den Arten schwer zusetzen würden, wie das hiesige Amselsterben durch eingeschleppte Viren sehr schaurig belegt.

Ich wünsche mir in Zukunft viele Mitbeobachter.

k.y.p. F.

Fraport Skyliners vs. Bayern München

Dezember, 29ster, 18:30 Anpfiff in der Ballsporthalle Höchst – äh der Fraportarena. Das Spiel war viel spannender als der Endstand von 59:73 vermuten lässt. Gerade die Eröffnung war stark und die Skyliners legten toll vor. Auch vor der Halbzeit wechselte die Führung noch ein paar Mal. Über die volle Distanz hatten die Frankfurter den Münchnern aber nicht genug entgegen zu setzen.

Alleine dass Troutman mit nur zwei Fouls vom Platz gehen durfte, weckt schon den Argwohn gegenüber den Schiris. Ich erspare mir von Schiebung zu reden, aber die Maßstäbe liessen sich nicht unbedingt nachvollziehen.

Nichts desto trotz gab es ein paar grandiose Highlights:

 

My private Idaho

Idaho ist nun nicht der Nabel der Welt.

Dieser Tage bin ich über die Webseite der Selway Bitterroot Frank Church Foundation gestolpert, die mit folgendem Video Promotion auch auf Facebook macht:

Die Landschaftsaufnahmen in der zweiten Hälfte, die Panoramen, sind genau das was Idaho für mich aus macht. “Frank Church river of no return wilderness area” spricht eigentlich für sich selbst und ist dem Senator aus Idaho gewidmet, dessen Initiativen letztenendes zur Unter-Schutzstellung weiter Teile des Staates geführt haben und damit ein Beispiel für viele Umweltinitiativen geliefert hat.

Spannend finde ich die Möglichkeiten für Praktika und auch das Volunteering in Programmen, welche diese unglaublich aufregende Landschaft auch für normale Menschen hautnah erfahrbar machen.

Idaho ist weit und schroff, ein Land für Fans und bietet Landschaften die ihresgleichen suchen. Ich freue mich schon daraufm bald einmal wieder dort hin zurück zu kehren.

Angefahren: 2012 A4 quattro

Lange hats gedauert, jetzt ist er da und ich habe die ersten Kilometer runter gerissen. Gut ich benehme mich derzeit aus verschiedenen Gründen ein bisschen mehr aber … Ich bin begeistert:

2012 A4 quattro

2012 A4 quattro

Schnurrt wie ein Kätzchen, läuft ruhig und wie auf Schienen. Wer auch immer den Werbeslogan geprägt hat, er passt für kein Auto so ausgeprägt, wie auf irgendeinen Quattro. Eine wohltuende Abwechslung zu dem immer nervösen BMW, dessen Heck ja auch schon einmal bei moderatem Anfahren auf feuchtem Boden an der Ampel die Tendenz hatte, sich ein wenig zu verselbstständigen. Die Lichtorgel ist beim unwesentlich stärkeren BMW ja nahezu im Dauerbetrieb, hier nichts. Ich bin froh wieder bei Audi zu sein.

Wie auf Schienen.

Die 177 Pferde reichen an den 4 Rädern für dezenten Vortrieb und auch das Drive Select war eine pfiffige Idee. Wenn man es gerne bisschen ruhiger angehen möchte stellt man auf economy und wenn es juckt auf dynamic. Egal welche Kurve man in Angriff nimmt, irgendwie läuft die Kiste wie am Faden gezogen.

Dabei ist die Lenkung ausgesprochen leichtgängig, das Schalten geht ohne Kraftakte von der Hand. Auch hier gings im letzten BMW rauher zu … und irgendwie viel unentspannter.

Die Ledersitze in Kastanienbraun passen besser zum schwarz als ich es zu hoffen gewagt hätte. Das Optikpaket schwarz entfiel leider bei meinen Bestelloptionen, genauso wie schwarze Felgen … das könnte man beim nächsten mal besser machen. Dann sähe das gute Stück aber schon recht böse aus. Ein bisschen wie das FamilienBatMobil 😉

Alles in allem bin ich sehr froh wieder bei der Hausmarke zu sein.

kyp. Frank

 

 

Reingeschaut: Cave of the forgotten dreams

Um ein bisschen noch an die verbliebenen Urlaubsgefühle an zu knüpfen habe ich gestern, von Werner Herzog “Cave of the Forgotten Dreams” geschaut.

Dabei handelt es sich um eine Dokumentation über die “Grotte Chauvet” nahe Valon Pont d’Arc. Die Höhle enthielt nicht mehr und nicht weniger als eine Anthropologische Sensation und wird unter strengen regularien erforscht. Werner Herzog hat die bisher einzige Drehgenehmigung erhalten um unter strikten Auflagen die Funde zu dokumentieren.

Die Dokumentation zeigt die sagenhaften Hölenmalereien in sehr eindringlicher Weise und stellt sie ein wenig in den kulturhistorischen Kontext. Unter Berücksichtigung der Umstände unter welchen diese Zeichnungen angefertigt wurden, sind sie absolut grandios. Alleine die Tatsache, dass sie mehr als doppelt so alt sind wie die ältesten bisher gefundenen Felszeichnungen, rücken die Eindrücke, welche die Zeichnungen erzeugen in den Bereich des Unfassbaren.

Ich bin ja bestenfalls interessierter Laie, aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier viel Geschichte neu geschrieben werden muß. Mich hat die Dokumentation jedenfalls tief bewegt.

kyp. F.

VMWorld 2012 Musings

Mann geht ja auf Kongresse um zu lernen, Neuigkeiten und Ankündigungen mit zu nehmen und nicht zuletzt um mit dem guten Gefühl nach Hause zu fahren, dass man mit seinen Einschätzungen richtig liegt und insgesamt auf “einem guten Weg” ist.

Die diesjährige VMWorld ist da keine Ausnahme. Mit dem Unterschied, dass zwischenzeitlich tatsächlich eine Große Veränderung statt findet: Die Cloud kriegt gestalt und die vielen offenen Punkte, welche die Zweifler noch immer nähren sind aufgelistet, adressiert und wenn man mutig genug ist, auch gelöst.

Mir gefällt “elastic computing” als Begriff  eigentlich viel besser als Cloud, weil er nicht so nebulös daher kommt. Dabei machen drei Dinge eine funktionierende Umgebung aus.

* virtuelle Compute Ressourcen – Hypervisor auf “Blech”
* virtuelle Storage Ressourcen
* virtuelle Netzwerk Ressourcen

Die Virtualisierung aller drei Bereiche ermöglicht erst die agile – elastische Software-basierende Bereitstellung von Cloudsystemen. Und das unter der Prämisse, dass die Steuerung aus einem homogenen ganzheitlichen Managementsystem rollenbasierend – profilbasierend und Mandanten-fähig erfolgt. Letzeres übrigens auch für private Clouds, da verschiedene Abteilungen Mandanten-Züge haben.

Erkenntniss des Tages: Dass es ohne das vereinheitlichte Management vorraussichtlich nie rund laufen wird.

Tourtipp: Barjac

Die Erkundung unseres Feriendomizils in konzentrischen Kreisen führte recht bald nach Barjac. Barjac hat nicht unbedingt die preisgekrönte Altstadt einiger anderer Dörfer in der Region, nicht desto trotz ist es rustikal genug um sicher einen Besuch wert zu sein.

Im Unterschied zu den ganz historischen Örtchen lädt Barjac zum Bummeln ein und besitzt ein paar nette Lädchen und Boutiquen. Insbesondere die Creperie an der Grand Rue Jean Moulin, welche eher ein malerisches Gässchen ist, lädt mit günstigen Creppes und Sitzgelegenheiten unter freiem Himmel an einer ruhigen Sackgasse zum einkehren ein.

Grand Rue Jean Moulin

Grand Rue Jean Moulin

Gegenüber ist ein kleiner Supermarkt, an dem man noch einige frische Lebensmittel einsammeln kann, ebenso wie die benachbarte Weinboutique, die sich ebenfalls für den kurzfristigen Einkauf eignet. Um die ecke ist sogar noch ein Bioladen.

Sollte man die jeweiligen Mitarbeiter – Ladeninhaber gerade nicht in der Nähe ihrer Kasse finden, lohnt sich ein vorwurfsvoller Rundblick aus der Ladentür und meistens stürzt der Betreffende dann an einem der Tische der Crepperie los. Mediterranes Laissez Faire at its best.

Crepperie

Crepperie

Der Tipp: Cafe au Lait, heisst hier für kleines Geld frisch gebrüht in einem Bodum Kännchen und einem extra Milchkännchen, etwa drei Tassen Cafe, statt einer. Unnötig zu sagen, dass wir auch hier noch ein zweites mal einkehren wollten, auch weil die Öffnungszeiten untypisch französisch den ganzen Nachmittag durchgehend waren.