Fraport Skyliners vs. Bayern München

Dezember, 29ster, 18:30 Anpfiff in der Ballsporthalle Höchst – äh der Fraportarena. Das Spiel war viel spannender als der Endstand von 59:73 vermuten lässt. Gerade die Eröffnung war stark und die Skyliners legten toll vor. Auch vor der Halbzeit wechselte die Führung noch ein paar Mal. Über die volle Distanz hatten die Frankfurter den Münchnern aber nicht genug entgegen zu setzen.

Alleine dass Troutman mit nur zwei Fouls vom Platz gehen durfte, weckt schon den Argwohn gegenüber den Schiris. Ich erspare mir von Schiebung zu reden, aber die Maßstäbe liessen sich nicht unbedingt nachvollziehen.

Nichts desto trotz gab es ein paar grandiose Highlights:

 

My private Idaho

Idaho ist nun nicht der Nabel der Welt.

Dieser Tage bin ich über die Webseite der Selway Bitterroot Frank Church Foundation gestolpert, die mit folgendem Video Promotion auch auf Facebook macht:

Die Landschaftsaufnahmen in der zweiten Hälfte, die Panoramen, sind genau das was Idaho für mich aus macht. “Frank Church river of no return wilderness area” spricht eigentlich für sich selbst und ist dem Senator aus Idaho gewidmet, dessen Initiativen letztenendes zur Unter-Schutzstellung weiter Teile des Staates geführt haben und damit ein Beispiel für viele Umweltinitiativen geliefert hat.

Spannend finde ich die Möglichkeiten für Praktika und auch das Volunteering in Programmen, welche diese unglaublich aufregende Landschaft auch für normale Menschen hautnah erfahrbar machen.

Idaho ist weit und schroff, ein Land für Fans und bietet Landschaften die ihresgleichen suchen. Ich freue mich schon daraufm bald einmal wieder dort hin zurück zu kehren.

Angefahren: 2012 A4 quattro

Lange hats gedauert, jetzt ist er da und ich habe die ersten Kilometer runter gerissen. Gut ich benehme mich derzeit aus verschiedenen Gründen ein bisschen mehr aber … Ich bin begeistert:

2012 A4 quattro

2012 A4 quattro

Schnurrt wie ein Kätzchen, läuft ruhig und wie auf Schienen. Wer auch immer den Werbeslogan geprägt hat, er passt für kein Auto so ausgeprägt, wie auf irgendeinen Quattro. Eine wohltuende Abwechslung zu dem immer nervösen BMW, dessen Heck ja auch schon einmal bei moderatem Anfahren auf feuchtem Boden an der Ampel die Tendenz hatte, sich ein wenig zu verselbstständigen. Die Lichtorgel ist beim unwesentlich stärkeren BMW ja nahezu im Dauerbetrieb, hier nichts. Ich bin froh wieder bei Audi zu sein.

Wie auf Schienen.

Die 177 Pferde reichen an den 4 Rädern für dezenten Vortrieb und auch das Drive Select war eine pfiffige Idee. Wenn man es gerne bisschen ruhiger angehen möchte stellt man auf economy und wenn es juckt auf dynamic. Egal welche Kurve man in Angriff nimmt, irgendwie läuft die Kiste wie am Faden gezogen.

Dabei ist die Lenkung ausgesprochen leichtgängig, das Schalten geht ohne Kraftakte von der Hand. Auch hier gings im letzten BMW rauher zu … und irgendwie viel unentspannter.

Die Ledersitze in Kastanienbraun passen besser zum schwarz als ich es zu hoffen gewagt hätte. Das Optikpaket schwarz entfiel leider bei meinen Bestelloptionen, genauso wie schwarze Felgen … das könnte man beim nächsten mal besser machen. Dann sähe das gute Stück aber schon recht böse aus. Ein bisschen wie das FamilienBatMobil 😉

Alles in allem bin ich sehr froh wieder bei der Hausmarke zu sein.

kyp. Frank

 

 

Reingeschaut: Cave of the forgotten dreams

Um ein bisschen noch an die verbliebenen Urlaubsgefühle an zu knüpfen habe ich gestern, von Werner Herzog “Cave of the Forgotten Dreams” geschaut.

Dabei handelt es sich um eine Dokumentation über die “Grotte Chauvet” nahe Valon Pont d’Arc. Die Höhle enthielt nicht mehr und nicht weniger als eine Anthropologische Sensation und wird unter strengen regularien erforscht. Werner Herzog hat die bisher einzige Drehgenehmigung erhalten um unter strikten Auflagen die Funde zu dokumentieren.

Die Dokumentation zeigt die sagenhaften Hölenmalereien in sehr eindringlicher Weise und stellt sie ein wenig in den kulturhistorischen Kontext. Unter Berücksichtigung der Umstände unter welchen diese Zeichnungen angefertigt wurden, sind sie absolut grandios. Alleine die Tatsache, dass sie mehr als doppelt so alt sind wie die ältesten bisher gefundenen Felszeichnungen, rücken die Eindrücke, welche die Zeichnungen erzeugen in den Bereich des Unfassbaren.

Ich bin ja bestenfalls interessierter Laie, aber mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier viel Geschichte neu geschrieben werden muß. Mich hat die Dokumentation jedenfalls tief bewegt.

kyp. F.

VMWorld 2012 Musings

Mann geht ja auf Kongresse um zu lernen, Neuigkeiten und Ankündigungen mit zu nehmen und nicht zuletzt um mit dem guten Gefühl nach Hause zu fahren, dass man mit seinen Einschätzungen richtig liegt und insgesamt auf “einem guten Weg” ist.

Die diesjährige VMWorld ist da keine Ausnahme. Mit dem Unterschied, dass zwischenzeitlich tatsächlich eine Große Veränderung statt findet: Die Cloud kriegt gestalt und die vielen offenen Punkte, welche die Zweifler noch immer nähren sind aufgelistet, adressiert und wenn man mutig genug ist, auch gelöst.

Mir gefällt “elastic computing” als Begriff  eigentlich viel besser als Cloud, weil er nicht so nebulös daher kommt. Dabei machen drei Dinge eine funktionierende Umgebung aus.

* virtuelle Compute Ressourcen – Hypervisor auf “Blech”
* virtuelle Storage Ressourcen
* virtuelle Netzwerk Ressourcen

Die Virtualisierung aller drei Bereiche ermöglicht erst die agile – elastische Software-basierende Bereitstellung von Cloudsystemen. Und das unter der Prämisse, dass die Steuerung aus einem homogenen ganzheitlichen Managementsystem rollenbasierend – profilbasierend und Mandanten-fähig erfolgt. Letzeres übrigens auch für private Clouds, da verschiedene Abteilungen Mandanten-Züge haben.

Erkenntniss des Tages: Dass es ohne das vereinheitlichte Management vorraussichtlich nie rund laufen wird.

Tourtipp: Barjac

Die Erkundung unseres Feriendomizils in konzentrischen Kreisen führte recht bald nach Barjac. Barjac hat nicht unbedingt die preisgekrönte Altstadt einiger anderer Dörfer in der Region, nicht desto trotz ist es rustikal genug um sicher einen Besuch wert zu sein.

Im Unterschied zu den ganz historischen Örtchen lädt Barjac zum Bummeln ein und besitzt ein paar nette Lädchen und Boutiquen. Insbesondere die Creperie an der Grand Rue Jean Moulin, welche eher ein malerisches Gässchen ist, lädt mit günstigen Creppes und Sitzgelegenheiten unter freiem Himmel an einer ruhigen Sackgasse zum einkehren ein.

Grand Rue Jean Moulin

Grand Rue Jean Moulin

Gegenüber ist ein kleiner Supermarkt, an dem man noch einige frische Lebensmittel einsammeln kann, ebenso wie die benachbarte Weinboutique, die sich ebenfalls für den kurzfristigen Einkauf eignet. Um die ecke ist sogar noch ein Bioladen.

Sollte man die jeweiligen Mitarbeiter – Ladeninhaber gerade nicht in der Nähe ihrer Kasse finden, lohnt sich ein vorwurfsvoller Rundblick aus der Ladentür und meistens stürzt der Betreffende dann an einem der Tische der Crepperie los. Mediterranes Laissez Faire at its best.

Crepperie

Crepperie

Der Tipp: Cafe au Lait, heisst hier für kleines Geld frisch gebrüht in einem Bodum Kännchen und einem extra Milchkännchen, etwa drei Tassen Cafe, statt einer. Unnötig zu sagen, dass wir auch hier noch ein zweites mal einkehren wollten, auch weil die Öffnungszeiten untypisch französisch den ganzen Nachmittag durchgehend waren.

Gestapelte Vorfreude

gestapelte Vorfreude

Wie gesagt, gestapelte Vorfreude. In nicht allzuferner Zukunft geht es los 😉 Wandern, Kanufahren, Klettern und Zelten. Highlights der Saison sind die Faltteller von “Sea to Summit” und die “Nomad” Essbestecke von WMF. Auch die neuen Rucksäcke versprechen eine Menge Tragekomfort und das bei 1/3 des Gewichts ihrer Vorgänger.

KYP. Frank

DCUCI: Datacenter Unified Computing Implementation

This week I visited the DCUCI training. The best class I had in a reasonable while. There could have been more labs and the marketing coverage – high and wide introduction was much to much considering the fact that there were two four hour eLearning-sessions upfront which covered this stuff more accurate.

Besides this annoying waste of valuable labtime it was a really great introduction into the Unified Computing System world of CISCO. Although it was not feasible to introduce the UCS preparation and uplink configuration part, covered in an appendix, everything else was covered fair. Introducing the pool concepts, updating templates for ports – interfaces, policies and in the server profile it gave a complete introduction into the hows and whens, even the caveats of the CISCO interpretation of stateless servers.

Even the connection and distributed switching integration into VMWare vSphere with the Nexus 1000v as well as the VM-FEX approach was discussed. The labs cover preferably the Nexus 1000v but due to our smart trainer we implemented the VM-FEX approach as well.

Down this road we found a lot of caveats which never have been covered in the technical deep dive classes offered from CISCO for end customers. I was very happy to hear this class, so we may judge better which way to go. In the long run the HP Virtual Connect Flex Fabric approach is not that clumsy as it looks within a superficial comparison to CISCO UCS. Honoring the caveats, the CISCO approach has to be well designed and even more carefully maintained that the HP one. Details will follow.

Tourtipp: Rheinpfalz

Ein Ausflug der schon lange überfällig war, aber dank eines Austauschkindes zu Besuch habe ich mich endlich einmal aufgemacht die Rheinpfalz, mit bürgerlichem Namen Burg Pfalzgrafenstein, zu besuchen. Die kaiserliche Zollstation mitten im Rhein bei Kaub.

Rheinpfalz

Rheinpfalz

Vielleicht kommt man als Hunsrücker deswegen so selten auf die Idee die Pfalz auf zu suchen, da man zuerst mit der Fähre nach Kaub übersetzen muß, um dann die Personenfähre zurück auf die Insel zu nehmen. Zurück hat man selbigen Spaß gleich noch einmal. In der Nebensaison, wenn die Personenfähre nicht in Betrieb ist, kann man die Fährschiffer fragen und sie landen einen mit der großen Fähre an. Das ist schon beeindruckend und eigentlich ein Grund die Reise passend zu legen.

Sollte die Pfalz offen sein, darf man sich auf keinen Fall die Erforschung des Gemäuers entgehen lassen. Die besondere Lage und die “Schiffsform” sind für eine Burg schon etwas sehr besonderes und die Lebensumstände der Zöllner waren nicht allzu komod.

Der Bau mitten im Fluß muss seinerzeit eine riesen Kraftanstrengung gewesen sein.

Meist hält sich der Besucherandrang in Grenzen und man kann ganz in Ruhe durch die Stockwerke Räubern. Mit abenteuerlustigen Kids ein “must go”.


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Travelling Russia

Ich hätte es mir ja nicht träumen lassen aber die letzte Fernreise ging nach Russland. Aus welchem Grund auch immer, ich war plötzlich in Uglitsch, an der Wolga, 200 Kilometer nordöstlich von Moskau.

Alles was man so sieht ein normales russisches Städtchen, dem es auf Grund seines halbwegs berühmten Kreml, immerhin steht hier das älteste Gebäude des Yaroslavl Oblast, an dem regelmäßig die Wolga- Kreuzfahrer halt machen, vergleichsweise gut geht. Der Backsteinbau, des tausend Jahre alten Thinghauses ist wirklich imposant und man ahnt die Wurzeln der Architektur, die sich auch heute noch in den allgegenwärtigen mit Schnitzereien verzierten Holzhäusern wieder findet. Sind halt nicht alle so schön in Schuss wie bei “Dr. Schiwago”

Die Unterbringung war ganz ordentlich und auch wenn die Preise nicht ganz westliches Niveau erreichen, so muss man doch hier und da einige Abstriche machen. Dass man kaum Russisch spricht macht zumindest beim Früstück wenig aus, denn traditionell gibt es ohnehin nur die Wahl zwischen Kascha und Omlett und beides verstehe sogar ich. Ein halbwegs ordentliches Buffet gibt es nur wenn genug Gäste anwesend sind, was leider meistens nicht der Fall war.

Dafür entschädigt die Bleibe mit einem wunderschönen Ausblick:

Zimmer mit Aussicht
Zimmer mit Aussicht

Die Sonne braucht nicht darüber hinweg zu täuschen, dass man sich hier in skandinavischen Breitengeraden befindet und sobald man die Stadt verlässt, fährt man stundenlang durch Tundra.

Alles in allem eine Reise voller unerwarteter Eindrücke. Insbesondere die Menschen sind erheblich wärmer als das Wetter und wir haben eigentlich überall offene Türen vorgefunden. Die Tatsache, dass es an allem fehlt, schweisst scheinbar mehr zusammen als wir verwöhnten Westeuropäer uns meistens so vorstellen mögen. Mit jedem Kilometer den man sich von Moskau entfernt, scheint der Mangel größer zu werden. Jedenfalls vermitteln einem dies die Straßen.

Andererseits hat all das seinen Charme und ich komme reichlich zum Fotografieren.

Verlassene Villa

Verlassene Villa

Die Anreise erfolgt übrigens Wahlweise über Moskau oder St. Petersburg, egal ob man mit dem Autobus oder dem Wolgadampfer nach Uglitsch möchte. Der Autobus ist, allein wegen der Strassen schon ein Abenteuer. Wenn dann noch der Moskauer Berufsverkehr mit seiner Unsitte von acht Spuren zwölf zu benutzen hinzu kommt, ergänzt durch einen Plattfuß, den jeder fünfte Autobus einmal die Woche zu haben scheint, dann ist das schon einmal eine Erfahrung für sich.

Auch die Wahl des “Billigfliegers” über Vnukowo ist zumindest mit Vorsicht zu geniessen. Die Annahme, dass am internationalen Terminal ausser dem Zolloffizier irgendwer Englisch spricht, war jedenfalls vermessen. Da Hände und Füße sehr schlecht funktionieren, wenn man es eilig hat, empfiehlt sich eine Anfahrt am Abend zuvor und eine Übernachtung in Flughafennähe.


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