Update zur Stunde der Wintervögel – Winterfütterung

Wie eigentlich meistens in den letzten Jahren habe ich bei der Stunde der Wintervögel des NABU mit gemacht. Der Wintereinbruch hat das ganze ein bisschen beflügelt und die Sichtungen waren, abgesehen davon, dass man das wilde Geflatter erst mal sortieren muss, recht ordentlich.

Und wie jedes Jahr war es auch nicht ohne Überraschungen. Zum einen haben sich just an diesem Tag die großen Vögel nicht wirklich blicken lassen. Sowohl die auf dem Grundstück nistenden Elstern, als auch die Krähen die gelegentlich auch mal Sonneblumenkerne ernten. Die fünf Stieglitze, die in den letzten Jahren bei uns Continue reading

Frühling bricht an² der Alten Schule.

Wie im vorletzten Posting versprochen doch noch ein paar Bilder. Sonne und Regen wechseln sich ab und die Biomasse rennt los, dass es eine wahre Freude ist.

Mit den Entrümpelungen um die nicht so pfleglich angewachsenen Obstbäume gab der Strauchschnitt- Sammelplatz einen formidablen Ästeberg, so dass ich mir endlich einen Ruck gegeben und einen Häcksler angeschafft habe. Zwei Abendschichten und die Hälfte ist weg- gehäckselt. Das ist eine doch erheblich günstigere Erfolgsbilanz, als die Versuche mit dem alten und gebrauchten Werkzeug, das wir hier der Reihe nach durch probiert haben. Im günstigsten Fall hat es die Äste nicht gehäckselt, im ungünstigsten in einer Rauchwolke den Aggregatzustand von Gartengerät in Elektroschrott geändert.

Gut, viel mehr geht mit “nur” 220V Anschluss kaum, 400V kriege ich nicht zu vertretbaren Kosten in den Garten und die leistungsstarken Geräte mit Verbrennungsmotor überlasse ich dann doch den Profis – die müssen glaube ich Tag und Nacht laufen, damit die sich amortisieren.

Nichts desto trotz grünt und blüht es überall.

Highlights 2013

Highlights 2013

Eine besondere Freude ist tatsächlich der Bärlauch, den wir vor 18 Monaten gesetzt haben und der sich zu etablieren scheint. Standort: gut 😉 da ist viel Platz drumherum und wir geben uns Mühe, dass sich der auch hält 😉

Eine andere ganz besondere Freude ist dass wir eine ganze Reihe von Schlüsselblumen haben.

schluesselblume

Schlüsselblumen

AFAIK, ist sie noch immer auf der Liste der bedrohten Arten und insofern freut es mich ganz besonders, sie an vielen Stellen auf dem Grundstück zu finden. Bisschen lästig, der Fakt, dass ich beim Rasenmähen einen Bogen um sie mache, bis sie verblüht sind, aber ich bilde mir ein, dass sie sich, seit ich das mache auch reichlich erholt und vermehrt haben. Blühen ja nicht so lange 😉

spring02-banner-2013Last but not least die versprochenen Bilder von der Pflanzaktion rund um den Umwelttag in Reich.

So wie sich das anlässt, laufen unsere Bemühungen dieses mal etwas Erfolg- versprechender. Auch wenn es schon etwas spät in der Saison war, so haben sich die Tipps von unserem Förster scheinbar gelohnt und die Aussage dass es noch gerade so passen müsste, scheint sich auch zu bestätigen. Die Mirabelle und die Birnen treiben schon was das Zeug hält und das nach nur einer Woche. Der Apfel hält sich noch etwas zurück, aber so wie ich die Sache sehe, scheinen seine Knospen sich zumindest zu strecken.

Nächste Woche sind wir schlauer.

Kyp.F.

 

Umwelttag Reich

Gestern war Umwelttag hier in Reich.

Anderenorts gerne auch mal Müllsammelaktion oder Wald-Reinigung genannt.

Wir – Alle die sich berufen fühlten – trafen sich um 10:00 am Gemeindehaus um in drei oder vier großen Runden um das Dorf, die Landstraße, sowie Feld und Wald-Wege ab zu laufen – fahren und allen augenfälligen Unrat ein zu sammeln.

Die Beteiligung war ok und ich war baff Erstaunt, dass in doch wenig mehr als 1.5 Stunden die Gemarkung erstmal “geputzt” war. Ich beteilige mich an solchen Aktionen seit mehr als 30 Jahren – und kann mich nicht erinnern, dass es jemals so schnell gegangen wäre. Die Menge eingesammelten Mülls war nicht übermäßig groß – wirft jedoch kein gutes Licht auf Raucher und Menschen die bei McDonalds essen. Ich Frage mich wirklich, wenn man schon zum Drive In fahren kann, wieso man es dann nicht lange genug mit seiner Mülltüte aushält um beim nächsten Mülleimer das Zeug zu entsorgen.

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Stunde der Wintervögel

Aktuell läuft die Stunde der Wintervögel des NABU, quasi eine Volkszählung von wissenschaftlich scheinbar nicht so interessanten Vogel-Vorkommen im Siedlungsraum.

Meine Ausbeute dieses Jahr liegt ziemlich im Trend hinsichtlich Kohlmeisen und Sperlingen. Highlights waren, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, ein Rotkehlchen und mehrere Stieglitze, sowie ein Eichelhäher. Dafür haben sich heute dankenswerter Weise die Greifvögel und Elstern rar gemacht, die hier gerne mal für Wirbel unter den Singvögeln sorgen.

Erkenntnis des Tages, wir haben je mehr Grünfinken und Buchfinken im Garten als “Spatzen”. Unter den Sperlingen haben wir ausschliesslich Feldsperlinge, was auf Grund der Orts-Randlage jetzt nicht unerwartet ist, dass jedoch kein Haussperling dabei war hat auch sehr überrascht.

Die Erfahrung heute liegt doch deutlich über der letzten Jahres, bei der ein Schwarm Wachholderdrosseln unseren Garten besetzt behielt und quasi alle aderen Vögel sich versteckt hielten bis die Rabauken nach zwei Wochen abgezogen waren.

Alles in allem finde ich die Aktion ausgesprochen wertvoll, da hier Informationen erhoben werden die einen aktiven Artenschutz stark unterstützen können und die in einschlägigen wissenschaftlichen Kreisen zumindest in Deutschland nicht im Fokus stehen. Vielleicht findet der ewige Streit, ob oder ob nicht zufüttern ein Ende. Im vereinigten Königreich ist man da erheblich weiter.

Natürlich will man als Umwelt-bewußt agierender Mitbürger die Piepmätze nicht mit übertriebener Fürsorge umbringen und die ökologischen Gleichgewichte verschieben. Auf der anderen Seite ist Büsche anpflanzen nicht die einzige Alternative und zumindest für meinen Garten kann ich nachvollziehen, dass Füttern die Tiere über den Winter bringt und sich die Bestände erholen. Darwin würde ich gelten lassen, wenn wir Menschen nicht auch auf der Negativseite durch Einschleppen von Viren und anderen schädlichen Einflüssen den Arten schwer zusetzen würden, wie das hiesige Amselsterben durch eingeschleppte Viren sehr schaurig belegt.

Ich wünsche mir in Zukunft viele Mitbeobachter.

k.y.p. F.