Sightings: Buntspecht im Garten

Kurz bevor wir heute Nachmittag unseren Fleiß auf den heimischen Baustellen im Malepartus belohnen wollten, noch einmal der Blick aus dem Schlafzimmerfenster.

Direkt vor dem Fenster im Kirschbaum der junge Buntspecht. Ich habe schon einige Vögel auf dem Gelände gesichtet und auch immer brav bei der Stunde der Wintervögel des NABU mit gemacht, aber der Buntspecht ist neu:

 

Buntspecht im Kirschbaum

Buntspecht im Kirschbaum

Bildungsauftrag, Lehr-Personal und Personal-Verantwortung: Eine Reflektion

Heute blogge ich anlässlich des tragischen Ablebens eines Geisterfahrers auf der A5. Mittlerweile bestätigte sich der Verdacht, dass dies nicht unabsichtlich gewesen ist – auch wenn die Zeitungsartikel die dies belegen komischerweise nicht mehr zu ergoogeln sind, was vor knapp zwei Wochen noch anders war.

Jetzt mag man sich fragen, was in den F. gefahren ist, dass er dazu unbedingt seinen Senf geben muss. Gäbe es denn in der Türkei und anderswo nicht Dinge, die eher den Senf verdienten … Mag sein dass das andere so empfinden, aber dieser junge Mann war für uns kein Unbekannter, eben keine Randnotiz.

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Sightings: Im Garten

Gestern Abend stand ich ich mit meiner Angetrauten so in der Küche, allerlei Verrichtungen zu erledigen – als wir unseren Blick erhoben stand da keine fünfzehn Meter von uns entfernt dieser Bursche:

Böckchen

Böckchen

Erstmal konnten wir das nicht so recht fassen, auch wenn wir ja Natur-nah leben, aber das. Irgendwann bin ich dann doch meine Kamera holen.

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Acarsd: Listening to Planes

Gestern habe ich dann doch mal wieder acarsd ans fliegen gekriegt. Im Unterschied zum letzten Versuch diesmal unter Linux – Debian Wheezy.

Einen Uniden UBC72XLT Scanner aus der Bearcat Familie mit Kopfhörerausgang an den Mikrofoneingang des hp-Mini, Frequenz auf “Europe Primary” bei 131.725 MHz eingestellt, Squelch ganz runter, Lautstärke etwas hoch.

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Home Growing

oder “was lange währt wird endlich gut”.

Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere an ein Posting vor knapp drei Jahren in welchem ich über Wohnzimmer-Gestaltung und die besonderen Herausforderungen in einer alten Schule, mit begrenzten Mitteln, schwieriger Konsens-Findung und überhaupt der Notwendigkeit unkonventionellen Herausforderungen mit unkonventionellen Lösungen zu begegnen.

Damit einher ging das Posting dieses Ergebnisses:

Wohnzimmer vorher

Wohnzimmer vorher

Damals die Mischung aus Geiz und pragmatischem Ansatz, die zur Sitzsack- Lösung geführt hat, ein Alugerüst für den Beamer mit jeder Menge Grünzeug als Raumteiler und so weiter.

Einiges hat sich bewährt, andere Fragen blieben offen. Wir konnten uns Jahrelang weder auf finale Sitzmöbel, Tische oder Beleuchtung einigen. Die Sache mit den Säcken macht nicht immer glücklich.

Nachdem dann dieses Frühjahr der hinlänglich beschimpfte Wasserschaden zu einigen tieferen Einblicken in die Gebäude-Altlast geführt hat, die uns infolgedessen auch die ein oder andere Entscheidung abnahmen, haben wir es nicht bei den Aufräumarbeiten bleiben lassen, sondern nach Abzug der Handwerker gleich weiter gemacht und einige Schlüsselthemen bereinigt.

Wohnzimmer jetzt

Wohnzimmer jetzt

Tschakka! So siehts jetzt aus.

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Babylon 5 – 20th anniversary

Kaum zu glauben. Babylon 5 wird 20 Jahre alt.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, während dem Studium mit meinen Freunden die Folgen verschlungen zu haben. Die kommende Woche war nicht zu erwarten. Und erst die Ungewissheit ob Pro7 sich doch dazu durchringen kann, die nächste Staffel des nicht eben Mainstream Stoffes auszustrahlen. Als wäre es gestern und wir haben mit unseren Helden die ganzen 5 Jahre durchlitten.

Erst unlängst habe ich mit meiner besseren Hälfte noch einmal alle Staffeln und auch die Filme durchgespult und noch immer finde ich, dass es epischer Stoff ist – ganz zu schweigen von den technischen Möglichkeiten Mitte der 90er, die mir auch heute noch Respekt abverlangen.

Gestern war der entsprechende Festakt und die “alte Mannschaft” hat sich anlässlich der Feierlichkeiten getroffen. Ich kann mir nicht ansatzweise vorstellen wie bewegend das gewesen sein muss, insbesondere da anlässlich dieser Veranstaltung nicht nur die üblichen Lobreden gehalten, sondern auch dieser äußerst traurige Nachruf vorgestellt wurde, den ich hier unbedingt teilen, euch nicht vorenthalten möchte.

Mit fällt unweigerlich Billy Joel ein: “Only the good die young”. Meine Gedanken sind bei all jenen, die nicht mehr sind. Sie haben mir viel Freude bereitet.

Für die anwesenden Akteure muss es unglaublich intensiv gewesen sein und ich vermute nicht nur Claudia Christian muss mit ihren Gefühlen irgendwie klar kommen. Dankenswerter Weise teilt sie einige der Eindrücke auf ihrem Facebookprofil.

kyp. f.

“Standardize along Knowledge”

Aus gegebenem Anlass: Ich bin heute über einen Bemerkenswerten Artikel gestolpert, der perfekt in die aktuellen Diskussionen in meinem Team passt – und in die Erkenntnisse die in den letzten zwölf Monaten hinsichtlich Cloud Infrastrukturen gereift sind.

Cloud- Dienste funktionieren nur bei standardisierten Verfahrensweisen.  Das mag für grundlegende Themen, wie das ausrollen einer virtuellen Maschine funktionieren. Schaut man sich die wirklich erfolgreichen Cloud- Dienste an, sind diese jedoch extrem eng gefasst: Das Bereitstellen von Speicherplatz, die Bereitstellung eines Servers nach Provider- Vorgaben, … ok – so weit, so eingeschränkt nutzbar.

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Bahnsinn

Lieber Herr Ramsauer, Lieber Rechnungshof,

Wissen sie eigentlich was ihre Adlaten so treiben? im konkreten Fall auf der A61 zwischen den Anschlussstellen Waldlaubersheim und Bingen.

Nachdem hier Jahre- lang eine Baustelle war, die zuletzt zu einer der modernen Beton Trennwände in der Mitte geführt hat und mit der lustigen Aussage beworben wurde wie viel sicherer so ein Bobkanal ins Nahetal hinunter sei, war doch letzten Herbst tatsächlich auf diesem Autobahnteilstück Baustellen- und Stau- loses Vorankommen, jedenfalls wenn nicht Freitag Abend war.

Jetzt, gefühlt kein Viertel Jahr später, wurde rechtzeitig zur Osterferienzeit die Baustelle neu eingerichtet und just jenes schöne Beton- Mäuerchen wird in der Mitte feinsäuberlich weggepickelt. Im ersten Schwung hab ich noch geargwöhnt, dass doch irgendwas mit der Fahrbahn kommt und man dort Fahrbahnüberleitungen basteln möchte. Heute morgen waren die Lücken dann schon immens und deuten an, dass hier das ganze Mäuerchen weg kommt.

Ist mein Steuergeld eigentlich so wenig wert, dass man um mich zu ärgern erst Mäuerchen gießen muss um sie hinterher wegzupickeln, damit ich auf keinen Fall ohne Stau zur Arbeit komme? Oder waren die Planungen oder Bauausführung so dilletantisch dass zwei Jahre nicht reichen um ein ordentliches Mäuerchen zu bauen? Der Berg ist schliesslich schon seit Jahrmillionen dort. Oder war das Marketing der Betonmäuerchenmaschienenhersteller so gut, dass übersehen wurde, dass es doch blaue Flecken macht wenn Leute gegen Beton-Mäuerchen fahren?

Selbst wenn mein Steuergeld nicht verschwendet wird, würde ich das gerne verstehen.

Gott zum Gruße, F.

Sightings: Roadkill

Heute auf dem Weg zur Arbeit:

zwei angefahrene Bussarde, ein totgefahrenes Eichhörnchen, ein totgefahrener Fuchs und ein totgefahrener Hase. Das ist ganz schön bitter … schliesslich reden wir von nur einem Arbeitsweg. Mobilität geht nicht nur hinsichtlich fossiler Energieträger zu Lasten der Umwelt und so finde ich das schon nicht mehr gut.

kyp. F.