Heimat: Die andere Heimat

Jetzt können wir, meine Angetraute und ich, auch mit reden: Wir waren endlich in “Die andere Heimat“. Man könnte meinen, bei einem Film der offiziell erst vorgestern angelaufen ist, ist ein Adverb wie “endlich” fehl am Platz. Weit gefehlt, denn kaum ein Ereignis hat die Region hier in letzter Zeit so aufgemischt wie der Premieren-Rummel letztes Wochenende, dem auch wir uns nicht gänzlich entziehen konnten. Just heute wird in Morbach, in Edgar Reitz Elternhaus das Cafe Heimat eröffnet, in welchem der geneigte Fan in Zukunft alles Mögliche rund um die filmische Heimat durchstöbern kann, so auch Requisiten, original Drehbücher und die gängige “Sekundärliteratur”.

Wann kommen schon einmal weltbekannte Film- Größen und die einschlägige Presse in so großer Zahl nach Simmern? Die in der Presse kolportierte Zahl von 100 Millionen Zuschauern, die Edgar Reitz mit seinem Epos erreicht hat, spricht an dieser Stelle für sich – wobei mich hier auch die Zählweise interessieren würde 😉

Neben dem Rummel leistet dieser Film einmal mehr ganz Erstaunliches und daher mein dringendes Bedürfnis darüber zu bloggen:

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Wozu HDR ?

Wozu überhaupt HDR, viele sagen das wäre gemogelt oder übertrieben ? Nein ist es nicht. Technische Aufnahme- und Wiedergabe- Verfahren (Druck, Bildschirm, Kamerasensor) haben einfach einen begrenzten Kontrast und Farbumfang und an der Stelle kontern gerne die Puristen, dass analoger Film und Papier hier der Digitalen Welt weit voraus sind.

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Digitale Produktion – Bildverarbeitung zu Hause

Vorweg, alles was der geneigte Surfer an Bildern in diesem Blogg findet ist selbst gemacht – Alle Fotos oder vielleicht hier und da ein Screenshot, wenn über Software geschrieben wird. That’ it. Wie aber werden aus den Rohdaten schöne Bilder, die man auch voll Stolz der Öffentlichkeit präsentieren möchte?

Da sich Bilder nur in den seltensten Fällen, ohne Weiteres für eine anspruchsvolle Darstellung eignen,  bearbeitet heutzutage nahezu jeder Fotograf – gleich ob Hobbyist oder Professioneller nach – wenn man sich auf diese Aussage einmal einigen kann. Selbst die Zielmedien – Bildschirm – Web – Druck usw. haben zuweilen Einfluss auf die Verarbeitungsweise, da vom Medium abhängig unterschiedliche Farbräume dargestellt werden können und die Bilder entsprechend ihrer Aufbereitung beeindruckend wirken oder eben nicht. Der Fachmann spricht von der Anpassung des Gammut oder des Farbraums für das jeweilige Medium.

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Star Citizen Stretchgoals und Backer- Gefühle

Es kommt Leben in die Star Citizen Entwicklung und RSI unterhält die geneigten Backer mit einer Menge Input. Mit dem aktuellen Stretchgoal von 20 Mio$ kommen die First Person Einlagen auf der Planeten-Oberfläche und ich bin sehr optimistisch den “Salvage Mechanic” spielen zu können der zum Stretchgoal von 21 Mio$ versprochen wurde. Momentan nimmt das Team um Chris Roberts – unvorstellbare – ca. alle 10 Tage eine Million Crowdfund ein.

Aktuell promotet RSI eine strategische Zusammenarbeit mit AMD:

Das Video hierzu, ich kann nur puls200s Kommentar zu meinem letzten Posting zitieren “gehört zum Besten, was ich seit langem gesehen habe.”

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Tourtipp: Gorges de l’Ardeche

Schlucht reloaded. Diesmal die Variante zu Wasser. Der Kajak- Trip irgendwo zwischen Vallon Pont d’Arc und Saint Martin d’Ardeche gehört ja allenthalben zu den Klassikern eines Aufenthaltes in der Region.

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Zahlreiche Kajak- Vermietungen, insbesondere in Vallon, aber auch zahlreichen anderen Städtchen zwischen Saint Martin und Aubenas, bieten ihre Dienste rund um die nasse Abfahrt an. Unser Favorit ist dabei Aigue Vive, kurz vor der Brücke nach Salavas. Alle Anbieter haben Touren verschiedenen Zuschnitts und wenn diese nicht direkt am Haus starten oder enden, gehören die Shuttle- Fahrten zu Start- und End- Punkten mit zum Paket. Die Touren gibt es in diversen Varianten, so dass für alle etwas dabei sein sollte – Eher sportlich oder eben doch Familien- freundlich.

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Überwachung ist Demokratie-gefährdend!

Mich juckt es ja schon lange hinsichtlich der NSA Affaire und den Snowdenschen Enthüllungen zu posten, aber irgendwie ist die Presscoverage auch so gigantisch, dass es hier schwierig ist, den eigentlichen Punkt zu treffen. Vermutlich ginge das mit einer wöchentlichen Kolumne besser 😉

Ein guter Freund von mir hat auch unlängst die Zurückhaltung fallen lassen und wenn man sich recht erinnert war das Thema vor vier Jahren schon mal mit dem Video “Du bist Terrorist” Gegenstand hiesiger Betrachtungen – auch wenn man damals noch nicht geahnt hat “wie schlimm es eigentlich ist”. Insofern wird es höchste Zeit noch einmal ein paar Dinge in Erinnerung zu rufen:

Es türmen sich die Punkte meterhoch und nach dem aktuellen Wahlausgang zu urteilen ist in der Aufgeregten- Republik wirklich nicht klar, worum es eigentlich geht.

 

Es geht um die vollständige Erfassung von Metadaten aller unserer Daseins- relevanten Belange, Kommunikation, Geld, Bewegung, soziale Kontakte. Wie drastisch schon singuläre Aspekte hier Einblick erlauben, da macht sich Otto- Normalverbraucher kein Bild. Um einen Eindruck zu gewinnen habe ich mal die Informationen zu meinen privaten Mails im Selbstversuch am MIT analysieren lassen.

1ab613b8-bae2-4079-9c63-7d350921cab3Immersion liefert dabei alleine in meinem Postfach erstaunliches. Man sieht anhand der farblichen Gruppierungen Familie, Kollegenkreise einzelner Arbeitgeber, Freundeskreis aus Schule, Studium und Verein getrennt und so fort. Dafür scannt das Tool gerade mal Absender und Empfänger, will ich Zeiträume eingrenzen speichere ich noch einen Zeitstempel pro Paarung. Auch fördert es erstaunliche Querverbindungen zu Tage, die so eigentlich nicht bewusst waren.

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Tourtipp: La Garde Guerin

Ein weiteres Highlight das ich euch nicht vorenthalten möchte ist La Garde Guerin.

Wir sind nicht etwa durch einen unserer zahlreichen, auch französischsprachigen Guides auf dieses Kleinod aufmerksam geworden, sondern durch einen Flyer, den wir in einem Cafe am Lac de Villefort bei einer Pause in die Hände bekommen haben.

La Garde Guerin

La Garde Guerin

Ein bezaubernder mittelalterlicher Flecken inmitten einer Hochebene weit über dem Lac de Villefort gelegen. Gut, jetzt sind in den Cevennen und an der Ardeche irgendwie die meisten Flecken rustikal und mittelalterlich, aber nur irgendwie.

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Musings on Software Defined Networking – SDN

Mal wieder etwas technisches: SDN – Softare Defined Networking mausert sich ja zum nächsten Hype – mit welchem Recht auch immer – und wie bei jedem Hype Thema springen die üblichen Verdächtigen zügig auf. Die Sprungrate hat dabei 2013 drastisch zugenommen – ob begründet oder unbegründet sei mal dahin gestellt.

Aufspringen bedeutet dabei ja gerne, dass man die Technologie, die man ohnehin schon im Haus hat etwas erweitert und dann seine eigene Deutung definiert, die einen natürlich zum gefragtesten Anbieter in dem Segment macht.

Nachdem VMWare als der Marktführer im Bereich Virtualisierung hier mit der Nicira Aquise hier früh 2012 den Reigen eröffnet hat lohnt sich ein genauerer Blick auf die Szenarien und Aufgabenstellungen, sowie den Status-Quo:

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Tourtipp: Bois de Paiolive

Auch hier reloaded. Letztes Jahr habe ich hier schon einmal von dem Bois de Paiolive gepostet. Dieses Jahr habe ich ihn wieder besucht – als Wanderung zum Einstimmen in den Urlaub und zur Akklimatisation quasi 😉

Und zum Fotografieren – Diesmal etwas entspannter auf den Klippen am Chazzesac.

Gorges des Chazzesac

Gorges des Chazzesac

Im Wald selbst oder auch zwischen den vielen beeindruckenden Felsformationen.

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Tourtipp: Keltischer Ringwall in Otzenhausen

Meine Angetraute kam auf Grund einschlägiger Berichterstattung auf SPON mit der Idee, den Hunnenring genannten keltischen Ringwall in Otzenhausen zu besuchen. Diesen habe ich seit meinem zwölften Lebensjahr immer wieder gerne besucht und da man sich die Anlage auch auf einem mehrere Kilometer langen Rundweg erwandern muss, kommt das unserer Freizeitgestaltung ohnehin entgegen.

Anfahrt geht eigentlich ganz gut über Hunsrück-Höhenstraße oder A1 und ab dem Waldparkplatz an der Primstalsperre geht es dann auf verschiedensten Rundwegen los und man kann den Archäologischen Rundweg genauso wie die Traumschleife Dollberg nehmen um die Gegend zu erkunden. So lassen sich die verschiedenen Wanderrouten auch um den Stausee zwischen vier und eigentlich zweiundzwanzig Kilometern gut kombinieren.

Nach einem mehr oder weniger gemächlichen Anstieg gibt es dann verschieden sportive Einstiege in die einstige Wehranlage.

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Eingang des Ringwall am Steilaufstieg

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