VMUG West Talk on SDS

Vor einigen Tagen durfte ich bei der VMUG West über das Thema Software Defined Storage reden. Vorab anbei die Slides”HAHN VMUG Talk 20160420” für alle die hier eine entsprechende Referenz wünschen.

Alles in allem ist dies ein Erfahrungsbericht, wie wir das Thema konkret angegangen sind und auch tatsächlich umgesetzt haben. Punkt. Da gibt es wenig zu rütteln, die Erfahrungen sind, wie sie sind. Die Rückmeldungen auf den Talk empfand ich trotz dem Continue reading

Caveats: vSphere 6.0.0b HP Custom Image

Ich habe mir die Nacht mit vSphere 6 und HP um die Ohren geschlagen. Da es bisher eine gute Idee war die vorbereiteten OEM Images für die jeweilige Hardware zu verwenden dachte ich mir nichts dabei und habe das ganze auch im aktuellen Fall gemacht.

Ende vom Lied war dass ich dachte der DL320G8v2 wäre kaputt. Irgendwann fiel mir auf dass die Ladezeiten vom HP-VSA Modul in den ESX Kernel eine mittlere Ewigkeit dauern. Das geht so eigentlich gar nicht.

Damit sind wir dann doch wieder bei einer vanilla- vSphere 6 Installation. Das wäre halb Continue reading

Nexenta TestDrive

 

nexenta web dashboard

Software Defined Storage ist in aller Munde und wer sich länger mit dem Thema auseinander setzt kommt an Nexenta eigentlich nicht vorbei. Mit den Wurzeln in der OpenSolaris und Comstar Welt ist es eigentlich das einzige von Oracle unabhängige Produkt, das die extremen Vorteile von ZFS effektiv zum Kunden bringt.

Einen Test kann jeder schnell und einfach durch ziehen. Sollte man im Netz auf eine mehr oder weniger kryptische Anleitung stoßen, dann ist das zwar interessant aber eigentlich heute zunächst nicht mehr notwendig. Ein Test mit der Community Edition auf VMWare ist jederzeit schnell machbar. Diese ist zunächst funktional, jedoch auf 18 TB begrenzt und integriert auch nicht mit zahlreichen PlugIns in Richtung VMWare oder HyperV. Eine  Trial Enterprise steht, 45 Tage timebombed voll funktionsfähig, ebenfalls zum Download zur Verfügung.

Schnell eine VM gebaut, bei  der man ruhig großzügig mit Speichertöpfen sein kann, da man ja Architektur testen will – in diesem Fall mit VMWare Workstation:

nexenta test VM

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Comment: Drowning Storage Market.

Eben kommt’s über den Heise Ticker – der Europäische Storage Markt schwächelt. Ach. Wirklich. Zu Lasten der großen Player. Wie kommt’s, dass mich das nicht wundert. Weder dass IBM so viel abgibt, noch dass lange Zeit gesetzte Treiber von Innovation wie NetApp unter Druck geraten. Auch die Zahl bei HP ergibt auf perfide Art Sinn. Und das, trotz steigendem Storage Bedarf.

Die Frage ist alleine, wer hat Gegengift? Klassische Storage Discounts alleine werden es wohl kaum richten, in einer zusehends virtualisierten Welt.

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Software Virtualized Storage going live – considerations and decision.

Wie schon angedeutet habe ich unlängst meine erste HP VSA Installation in Betrieb und nach einer Woche Test auch produktiv genommen. Ein nicht ganz so geradliniger Prozess – auch wenn die Tests vorher das nicht angedeutet haben.

Hier ein paar Vorüberlegungen, How To und Erfahrungsbericht folgt.

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Installing Fusion IO in vSphere 5.5.

Nächstes Highlight. Ich habe Hand an eine Fusion IO Karte legen können und so etwas wollte ich schon immer mal ausprobieren. Da die Storage Tests in vollem Gange sind, bietet sich hier zunächst die VMWare Testlandschaft an. Es handelt sich um eine etwas betagte HP 320 GB MLC PCIe IO Accelerator Karte.

Einbau – unproblematisch und sie findet sich auch auf der VMWare HCL, wenn auch nicht fürden ProLiant in dem ich teste. Der haken ist, leider nur für 5.1 U3 – laut VMWare. Auf der Support Seite von Fusion IO läuft die Karte unter 5.x. Da es eine Testumgebung ist, sei es drum.

FusionIOsupport page

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Storage Virtualisation on HP ProLiant, vSphere 5.5 and HP Virtual Storage Appliance

Heute mal wieder etwas für Geeks:

Hyperconverged light – als Fazit meiner erfolgreichen Prototypen- Installation – ist durchaus eine Option und hier das HowTo: Auf Basis eines DL320e G8v2 mit vSphere 5.5 und HP VSA– der virtuellen Storage Appliance auf Basis der Lefthand Storage Systeme aus der P4000 Serie.

Test Hardware Definition

Der DL320e ist dabei mit kompatiblem Kingston Speicher ausgestattet – KTH-PL316E/8G und mit zwei 2TB WD Red platten für günstigen Platz, aber zwei Spindeln IO. Wunder sind von der Konfiguration nicht zu erwarten, aber es ist zunächst einmal reichlich Platz für zu virtualisierenden Storage vorhanden. Der Kingston Speichertyp ist wichtig, damit das System die Memories auch nimmt, eBay ist voll mit Kingston Speicherriegeln leicht anderer Bauart, die in DL380e nicht gangbar zu machen waren.

ProLiant Preparation

Vorbereitung des ProLiant mit dem HP ProLiant Service Pack, aktuell noch immer die Version 2014.09. Das ist kein größeres Drama,

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VMWare vSphere 5.1 and Linux Storage

Eingedenk der Storage Musings in vorherigen Postings galt es vor einiger Zeit eine VMWare vSphere 5.1 mit frischem Massenspeicher zu versorgen. Geplant war das nicht – und bei der Restlaufzeit der aktuellen Storages möchte man eigentlich kein nennenswertes Geld ausgeben.

Warum also nicht Software Defined Storage light? Beim einschlägigen Broker der Wahl kam das Angebot von HP DL180 G6 gerade recht, randvoll mit 12 – Platten und 24 GB RAM zu Schleuderpreisen. Dank dem Presales von Intel gab es noch ein Pärchen 10 Gigabit Karten vom Typ 520 und ein Crosslink Twinax Kabel mit integrierten SFPs+.

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Musings on Hyperconverged Infrastructure

Nachdem die letzten Postings eher an der Oberfläche gekratzt haben, jetzt mal ein paar Grundsätzliche Gedanken zum Thema Hyperkonvergenz und einiger Ableitungen.

Noch einmal die strategischen Ziele: Hyper- converged – die gleichzeitige Virtualisierung von Server und Storage Ressourcen in einem in jeder Hinsicht Software gesteuerten Hypervisor Umfeld. Die erste Ausprägung des Software Defined Datacenter (SDD). Wesentliche Merkmale sind die Flexibilisierung der Ressourcen vereint mit einer granularen Skalierbarkeit. Redundanzen werden auf der Ebene der jeweiligen Virtualisierung geschaffen. Die Systeme sind recht “moderat” zugeschnitten und bei einem wachsenden Bedarf an … Continue reading

Storage Musings

Storage- Wachstum ist ja bekanntlich so eine Sache und die Hersteller helfen einem so gerne aus; Üblicherweise mit eine großen Kiste für Kleinteile einschließlich Lizenz und Service- Erweiterung. Da wirft man dann also gerne für 1.5 Jahre Restlaufzeit das Budget der ursprünglichen Investition noch einmal hinterher – weil man den Platz ja dringend braucht.

Dank nach wie vor missverstandenem Monitoring, das oft nur Ereignisse und nicht Kapazitäten und Entwicklungen anmeldet, ereilt einen solch Ungemach nach Murphy immer kurzfristig am denkbar ungünstigsten Zeitpunkt.

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